Julia Obertreis


Kurzporträt

Julia Obertreis studierte an der FU Berlin Geschichte und Slavistik und promovierte dort 2001 mit einer Arbeit zu Wohnen und Alltag in Petrograd/Leningrad 1917–1937 (erschienen 2004 als „Tränen des Sozialismus“). Sie war von 2004 bis 2012 wissenschaftliche Assistentin / akademische Rätin am Lehrstuhl für Neuere und Osteuropäische Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und hat sich dort 2012 mit einer Studie zu Baumwollanbau und Bewässerung in Zentralasien 1860–1991 habilitiert (erschienen 2017 als „Imperial Desert Dreams“).

Seit 2012 hat sie den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas inne. 2015 bis 2021 war sie Erste Vorsitzende des Verbandes der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH). Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten zählen, neben den Themen der genannten Qualifikationsarbeiten, die Oral History und die Mediengeschichte. Derzeit arbeitet sie u.a. an einer Geschichte des Rauchens und des Nichtrauchens in Osteuropa und darüber hinaus seit 1945.

Forschungsschwerpunkte

  • Das Russische Reich und die Sowjetunion als Imperien und Vielvölkerreiche, mit Schwerpunkt Zentralasien
  • Infrastruktur- und Umweltgeschichte, mit einem Schwerpunkt auf Wasser-Infrastrukturen
  • Globalgeschichte und Osteuropäische Geschichte
  • Mediengeschichte
  • Oral History als Methode und bezogen auf sozialistische Gesellschaften
  • Rauchen und public health

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