Dr. Robert Lukenda


Kurzporträt

Robert Lukenda stammt aus einer jugoslawischen und in der Folge kroatischen Arbeiterfamilie und studierte Übersetzungswissenschaft (Französisch/Italienisch) am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften der Universität Mainz in Germersheim (FTSK) sowie in Dijon und Rom/Ostia. 2011 promovierte er am FTSK mit einer Arbeit zum Thema Literatur, Erinnerungs- und Nationsbildung in Italien („Die Erinnerungsorte des Risorgimento“, Dissertationspreis der Universität Mainz). Er war in der Folge an romanistischen und translationswissenschaftlichen Instituten in Erlangen, Saarbrücken und Innsbruck tätig und arbeitet derzeit als Post-Doc am FTSK.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen neben der französischen Gegenwartsliteratur und -kultur und der historischen sowie zeitgenössischen (politischen, sozialen und literarischen) Repräsentationsfrage in Frankreich vor allem im Bereich der italienischen Übersetzungsgeschichte, insbesondere im Themenfeld Übersetzung und Nationenbildung. Publiziert hat er in diesem Zusammenhang zur Übersetzungstheorie und -politik in der italienischen Frühromantik sowie zur Übersetzungspolitik italienischer Kulturzeitschriften und ihrer Rolle im Prozess der Nationalisierung und Europäisierung Italiens im 19. Jahrhundert.

Derzeit arbeitet er an Projekten zum Thema Wissenschaftsübersetzung in italienischen Zeitschriften des frühen 19. Jahrhunderts.

Forschungsschwerpunkte

  • Übersetzung und Nationenbildung
  • Literatur, kollektives Gedächtnis und nation-building in Italien
  • Übersetzungsgeschichte Italiens (19. Jh.)
  • Übersetzungstheorie und -politik in der italienischen Romantik
  • Übersetzungspolitik italienischer Zeitschriften (19. Jh.)
  • Politiken der Translation in Italien
  • Literatur und soziale Wirklichkeit in Frankreich (19.–21.Jh)

Veröffentlichungen zu folgenden Themen

  • Literaturtransfer im deutsch-italienischen Kontext
  • Politiken der Translation in Italien (Risorgimento und Faschismus)
  • Zeitgenössische und historische Formen des literarischen Gesellschaftsporträts in Frankreich (19.–21. Jh)
  • Oben genannte Forschungsschwerpunkte

Auszeichnungen

  • Dissertationspreis der Universität Mainz

Mitgliedschaften

  • Deutscher Romanistenverband
  • Deutscher Italianistenverband
  • Balkanromanistenverband
  • DFG-Forschungsnetzwerk ,Paragesellschaften‘. Parallele und alternative Sozialformationen in den Gegenwartskulturen und -literaturen
  • internationales Netzwerk zur Erforschung der Geschichte europäischer Zeitschriften (Research Network for the History of European Periodicals)

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Publikationen von Dr. Robert Lukenda

Wegmarken einer deutsch-italienischen Übersetzungsgeschichte vom Risorgimento bis zum Faschismus
Studien zur Übersetzungsgeschichte, Band 2