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Franz Steiner Verlag
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Michael Ebi

Export um jeden Preis

Die Deutsche Exportförderung von 1932–1938

1. Auflage 2004.
268 S., 28 s/w Tab.
11 Graphiken, Kartoniert
ISBN 978-3-515-08597-7

Kurztext

Die Nationalsozialisten sahen sich nach Ihrer Machtübernahme mit einem ernsthaften Außenwirtschaftsproblem konfrontiert. Dieses ließ sich nur durch die Einschränkung der Einfuhr oder durch die Steigerung der Ausfuhr lösen. Ersterem stand aber der wachsende Rohstoffbedarf der Rüstungsindustrie entgegen. Zudem hätte eine Einschränkung der Einfuhr den Wirtschaftsaufschwung verlangsamt, den Abbau der Arbeitslosigkeit gebremst und es dem NS-Regime erschwert, sich einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung zu verschaffen. Aus diesen Gründen kam der Steigerung der Ausfuhr entscheidende Bedeutung zu. Trotzdem wurde dem Thema in der Forschungsliteratur nur geringe Beachtung geschenkt.

Die vorliegende detaillierte Untersuchung der deutschen Ausfuhrförderung in den 30er Jahren schließt diese Lücke. Darüber hinaus ermöglicht sie ein tiefgreifendes Verständnis der wirtschaftlichen Entwicklung im nationalsozialistischen Deutschland, an deren Ende der Raub und in letzter Konsequenz der Krieg stand.

"Was Ebis Studie neben der detaillierten, durch Modellbeispiele nachvollziehbar gemachten Darstellung der verschiedenen Fördermaßnahmen und ihrer Probleme auszeichnet, ist die sorgsame Abwägung der potenziellen Ursachen des Scheiterns der Förderungspolitik." H-Soz-u-Kult

„Die vorliegende Analyse (ist) ein wichtiger Baustein zum Verständnis der NS-Wirtschaftspolitik und des Gesamtgefüges…“ ABDOS-Mitteilungen

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