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Franz Steiner Verlag
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Reinhild Kreis

Orte für Amerika

Deutsch-Amerikanische Institute und Amerikahäuser in der Bundesrepublik seit den 1960er Jahren

2012.
425 S., 19 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-10048-9

Kurztext

Um das westliche Bündnis im Ost-West-Konflikt nach innen zu stabilisieren, setzten die USA auf auswärtige Kultur- und Informationspolitik. In der Bundesrepublik wandten sich etwa 20 Amerikahäuser und Deutsch-Amerikanische Institute an die westdeutsche Bevölkerung, um Sympathien für die Politik und die Werte der USA zu erzeugen. Sie waren jedoch nicht nur Mittler im amerikanischen Auftrag, sondern durch vielfältige Beziehungen fest in der westdeutschen Kulturlandschaft verankert. In der Öffentlichkeit standen sie als symbolische Orte für "Amerika" – im positiven wie im negativen Sinne.
Reinhild Kreis analysiert die Strukturen, Zielvorgaben und das Instrumentarium der amerikanischen Kultur- und Informationspolitik in der Bundesrepublik, Themenkarrieren und -konjunkturen sowie die Amerikahäuser und DAI in ihren lokalen Beziehungsgefügen. An der Schnittstelle von USA und Bundesrepublik, Außen- und Kulturpolitik, Regierung und Öffentlichkeit zeigt die Untersuchung der Amerikahäuser und Deutsch-Amerikanischen Institute die Gestaltung, Dynamiken und Spannungen der transatlantischen Beziehungen seit den 1960er Jahren unterhalb der diplomatischen Ebene.

Die Arbeit wurde mit dem ifa-Forschungspreis Auswärtige Kulturpolitik des Instituts für Auslandsbeziehungen und dem Edmund Spevack Award des Lasky Centers ausgezeichnet.

Rezensionen

"Es handelt sich um eine im doppelten Sinne ausgezeichnete Arbeit."
Wilfried Mausbach, Sehepunkte 15, 2015/3

"Die Arbeit zeigt anschaulich einen konkreten, auf lokaler Ebene sichtbaren Aspekt der deutsch-amerikanischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und schlägt somit einen interessanten Bogen zwischen globaler und lokaler Geschichte."
Nikolaus Back, Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 73, 2014

"[Die Verfasserin] analysiert sorgfältig und detailliert die deutsch-amerikanische 'public diplomacy' während dieser Phase des kaltes Krieges, und zwar in einem lokalen und einem globalen Kontext. Viele Ergebnisse sind neu oder werden neu bewertet. Die Darstellung zeugt von sorgfältiger Recherche und kluger Interpretation und ist klar geschrieben."
Das Historisch-Politische Buch 61, Heft 4, 2013

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Konstantin von Freytag-Loringhoven, Neue Politische Literatur 59, 2014/1

Steven M. Zahlaus, MVGN 101, 2014

Stefan Paulus, Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 76, 2013/2

Dirk Schröder, Yearbook of German-American Studies 47, 2013

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