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Franz Steiner Verlag
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Anna Lena Bercht

Stresserleben, Emotionen und Coping in Guangzhou, China

Mensch-Umwelt-Transaktionen aus geographischer und psychologischer Perspektive

2013.
445 S., 92 s/w Abb., 6 s/w Tab.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-10403-6

Kurztext

Die Dynamiken und Ausmaße der Urbanisierungsprozesse in China sind weltweit einmalig. In diesem Zusammenhang eröffnet die Analyse von Stresserleben, Emotionen, Coping und Resilienz ein vergleichsweise junges und bislang nur unzureichend bearbeitetes Forschungsfeld. Gleichzeitig fehlt es der gegenwärtigen Fachliteratur an einer geographisch-psychologischen Diskussion dieser vielschichtigen Konzepte unter Einbindung der Komponenten Mensch, Umwelt, Transaktion, Zeit, Wahrnehmung, Bewertung, Verhalten und Handeln.

Der vorliegende Band reflektiert diese Aspekte disziplinübergreifend und analysiert auf dieser Grundlage den Einfluss der Konstruktion des größten Bahnhofes Asiens auf die Mensch-Umwelt-Transaktionen (z. B. Landenteignung, potentielle Umsiedlung) der betroffenen Bevölkerung in Guangzhou, China, mittels geographischer und psychologischer Ansätze.

Vor allem die integrative Betrachtung von Personenmerkmalen (z. B. Optimismus, Kontrollüberzeugungen), intrapsychischen Copingformen (z. B. Abwärtsvergleichen, Verleugnen) und problem- und/oder emotionsfokussierten Copingfunktionen (z. B. Angstregulation) liefert einen Erklärungsbeitrag für die unterschiedlichen Facetten von Stresserleben, Copingeffektivität und Widerstandsfähigkeit.

Für ihren disziplinübergreifenden Ansatz erhielt Anna Lena Bercht den Hans Driesch Wissenschaftspreis 2013 sowie den Dalberg-Preis 2014

Rezensionen

"...der empirische Teil der Arbeit und die elaborierte methodische Zugangsweise [...] nötigen zu Respekt und Anerkennung der fachlichen Leistung der Autorin. [...] Die konzeptionellen und grundlagentheoretischen Überlegungen der Autorin und die detaillierte Darstellung und Aufbereitung bedeutsamer Elemente einer transaktionistischen Mensch-Umwelt-Theorie auf der Grundlage aktueller Ansätze der Psychologie machen den Band zu einer Fundgrube für jeden, der sich aus geographischer Perspektive mit Risiken- und Katastrophenforschung oder allgemeinen Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehungen beschäftigt."
Peter Weichhart, Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft 156, 2014

"...ein gelungener und lesenswerter Auftakt dafür, wie fächerübergreifende Forschung systematisch gedacht werden kann, mit einer Fülle von Inspirationen und Beispielen für konkrete Umsetzungsmöglichkeiten."
Annette Hillers-Chen, Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie 59, 2015/1

"Die Verknüpfung von geographischer und psychologischer Ausrichtung der Forschung ist zweifellos bereichernd. Bercht kann so nicht nur dokumentieren, wie sich Menschen im Rahmen von Mensch-Umwelt-Transaktionen anpassen oder nicht, sondern auch, was sie dabei denken, wie sie sich dabei fühlen und warum bestimmte Coping-Handlungen gelingen, während andere zum Scheitern verurteilt sind."
Martin Böke, Asien 135, 2015

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