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Franz Steiner Verlag
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Informationen zur Raumentwicklung 2014/1

Shoppen - in der City?

2014.

Kartoniert
ISSN 0303-2493

Kurztext

Die Innenstadt und der Einzelhandel sind eng miteinander verbunden. Städte sind in der Historie häufig an wichtigen Handelsrouten oder Warenumschlagplätzen entstanden. Und auch heute noch hat der Einzelhandel für die Innenstadt eine Leitfunktion: Es geht im Einzelhandel zum einen um den Warenaustausch und die Versorgung mit Gütern. Daran hängen konkrete wirtschaftliche Fakten wie Arbeitsplätze, Wertschöpfung, Gewerbesteuern. Einkaufen hat aber auch viel mit Interaktion und Kommunikation zu tun und trägt zur Belebung der Innenstädte, deren Aufwertung und ihrem Image bei. Es spielt damit beispielsweise auch eine wichtige Rolle für den Städtetourismus. Gleichzeitig manifestiert sich der Einzelhandel mit seinen unterschiedlichen Formaten und Trendsetzungen baulich in unseren Städten - bisher zumindest - und prägt damit das Stadtbild mit.

Insbesondere unternehmerische Entscheidungen und technologische Entwicklungen bringen Veränderungen in den Strukturen, Abläufen und Formaten des Einzelhandels mit sich. Beispielhaft seien die zunehmende Anzahl an Einkaufszentren in den Innenstädten oder der seit Jahren wachsende Online-Handel genannt, der von vielen stationären Einzelhändlern als konkrete Bedrohung erlebt wird. Wie greifen verschiedene Entwicklungen ineinander und wie äußern sie sich vor Ort - stadtstrukturell und stadträumlich? Wie und mit welchen Strategien können diese gesteuert werden? Welche Interessen haben Städte, Einzelhändler, Entwickler und die Öffentlichkeit, und wie kommen diese zusammen? Und welche Entwicklungsmöglichkeiten könnte es für die Innenstädte angesichts der Veränderungen im Einzelhandel geben? Das Themenheft wirft einen Blick auf verschiedene Aspekte der aktuellen Diskussion über das Verhältnis von Innenstadt und Einzelhandel.