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Franz Steiner Verlag
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Marco Vitale

Das Imperium in Wort und Bild

Römische Darstellungsformen beherrschter Gebiete in Inschriftenmonumenten, Münzprägungen und Literatur

2017.
374 S., 185 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-11554-4

Kurztext

Der Anblick von Personifikationen im Palazzo dei Conservatori in Rom oder im westanatolischen Aphrodisias wirft viele Fragen hinsichtlich der Visualisierung und medialen Vermittlung imperialer Herrschaft auf: In welchen bildlichen und textlichen Formen stellten die Römer die Ausdehnung ihrer Machtsphäre dar? Was zählten sie überhaupt dazu? Zugleich fragt Marco Vitale in dieser Studie nach der Perspektive der Beherrschten bzw. ihren Selbstdarstellungen. Ziel ist es, die ethnographischen, geographischen und juristisch-administrativen Auswahl- und Anordnungsprinzipien zu erkennen, nach denen Herrschaftsgebiete vorzugsweise und kohärent dargestellt wurden. Das Quellenmaterial setzt sich auf der Ebene der Bildersprache aus Monumenten, Steinreliefs, Münzabbildungen sowie Gegenständen der Kleinkunst zusammen. Auf der sprachlichen Ebene geben Münzlegenden und amtliche Dokumente in Steininschriften sowie Zeugnisse literarischer Kunst- oder juristischer Fachsprache Aufschluss. Die Quellenanalyse zeigt, wie wenig statisch und mit modernen Konzepten nur teilweise fassbar der Begriff des "Reiches" ist, wenn man ihn in den von Herrschern und Beherrschten versinnbildlichten Formen betrachtet.

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Rezensionen

"Insbesondere die neuen Erkenntnisse zu Roms Beziehungen zu seiner Peripherie, dessen Relevanz für die literarische und bildliche Kultur der Tibermetropole und die daraus resultierende Konzeption für das Imperium sind bemerkenswert. Zukünftige Forschungen zu diesen Themen werden wohl schwerlich ohne die Ergebnisse dieses Buches auskommen."
Jean Maximilian Coert, Göttinger Forum für Altertumswissenschaften Band 22, 2019

"… an important and well-argued book [that] in its scope and its quality […] is an important contribution to out understanding of the Roman world."
Olivier Hekster, Gnomon 90, 2018/7

„...immensely rich and stimulating interdisciplinary study
Christina T. Kuhn, Journal of Roman Studies 2018

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Laurent Tholbecq, L´Antiquité Classique 88/2019

Gabriele Wesch-Klein, Gymnasium 125, 2018/1

Krešimir Matijeviæ, H-Soz-Kult, 23.10.2017

Helvetia archaeologica 191, 2017

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