Fiktion als Erkenntnistheorie bei Diderot

Fiktion als Erkenntnistheorie bei Diderot

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Als Philosoph der französischen Aufklärungsbewegung lehnt Diderot in der Tradition Lockes die Ansicht gottgegebener Ideen ab und setzt sich vornehmlich in materialistischer Perspektive mit dem Problem einer Theorie der Entstehung von Ideen auseinander. Dabei hat er die eng gesteckten Grenzen der empirischen Überprüfbarkeit seiner Erkenntnistheorie früh gesehen. Um diese Beschränkung zu überwinden – und aus ästhetischer Konstruktionslust – erkundet er die Rätsel der Erkenntnis auch mit den exploratorischen Möglichkeiten der fiktionalen Literatur.

Yann Lafon entdeckt hier neue Zusammenhänge der fiktionalen Texte des Autors Diderot. Dabei rekonstruiert er bislang nicht berücksichtigte Dimensionen seiner Erkenntnistheorie, die über die materialistischen Grundannahmen des Theoretikers Diderot hinausweisen.

Reihe Zeitschrift für französische Sprache und Literatur – Beihefte. Neue Folge
ISBN 978-3-515-09981-3
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2011
Umfang 228 Seiten
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen