Kollektive Sicherung bei Krankheit und Tod

Fallstudien zum frühneuzeitlichen Zunfthandwerk in städtischen Zentren Sachsens (Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau)

Kollektive Sicherung bei Krankheit und Tod

Fallstudien zum frühneuzeitlichen Zunfthandwerk in städtischen Zentren Sachsens (Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau)

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Von jeher versuchen Menschen, sozialen Grundrisiken wie Krankheit oder Tod durch kollektive Sicherungsmaßnahmen zu begegnen. Analysen entsprechender Mechanismen kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, oftmals jedoch ohne eine quellennahe Überprüfung.

Im Mittelpunkt dieser Studie zur frühneuzeitlichen Sozial-, Stadt- und Handwerksgeschichte stehen die Formen der sozialen Sicherung, die durch Meisterzünfte und Gesellenorganisationen der sächsischen Bekleidungs- und Textilbranche versprochen bzw. erbracht wurden. Auf den zentralen Tätigkeitsfeldern der Krankenunterstützung, der Hinterbliebenenversorgung und des Begräbniswesens analysiert Marcel Korge grundlegende Unterstützungsprinzipien und -formen vom auslaufenden Mittelalter bis an den Beginn des 19. Jahrhunderts aus den Städten Leipzig, Chemnitz, Dresden und Zwickau. Dabei schenkt er vielfältigen Aspekten des Alltags und des sozialen Miteinanders Beachtung – wie der Entwicklung von handwerkseigenen Siech- und Krankenhäusern, dem innerzünftigen Umgang mit Witwen und Waisen oder der Organisation eines "ehrlichen" Begräbnisses.

"eine detailliert und differenziert gearbeitete Studie"

Markus Gneiß, Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 123, 2015
Band 33
ISBN 978-3-515-10402-9
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2013
Umfang 578 Seiten
Abbildungen zahlreiche Tabellen
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch