Vorkommen und Bewertung von Depressionen in der griechisch-römischen Antike

Vorkommen und Bewertung von Depressionen in der griechisch-römischen Antike

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Justine Diemke-Horst greift mit Fragen nach dem Vorkommen und der Bewertung von Depressionen in der Antike ein bislang in den Altertumswissenschaften noch kaum beachtetes Thema auf.

In der Fachliteratur tritt die Depression als modernes Krankheitsbild hervor, was die Frage nach der longue durée der Krankheit verstärkt in den Vordergrund rückt. Entgegen der in der Forschungslandschaft weit verbreiteten Idee, Depression als ein Konstrukt der Moderne zu fassen, greift das E-Book den heute unter dem medizinischen Begriff „Depression“ eingefassten Gemütszustand als ein in der Antike bereits bekanntes Phänomen auf. Durch die Untersuchung zahlreicher antiker Quellengattungen gelingt es der Autorin, ein Inventar an Begriffen, mit denen Zustände der Schwermut beschrieben wurden, herauszuarbeiten und zu analysieren. Damit schließt das E-Book nicht nur eine große Forschungslücke, sondern eröffnet zugleich die Chance, den Zustand der Depression als anthropologische Universalie neu zu denken und zu diskutieren.

Band 35
ISBN 978-3-515-14063-8
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2026
Verlag

Franz Steiner Verlag GmbH
Maybachstr. 8
70469 Stuttgart

Umfang 454 Seiten
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen