Verschwörungstheorien in der späten römischen Republik

Verschwörungstheorien in der späten römischen Republik

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Geplanter Erscheinungstermin: 05/2026

Verschwörungstheorien sind keine Eigenheit der Moderne. Vielmehr gab es sie bereits in der griechisch-römischen Antike. In der späten römischen Republik und dem frühen Prinzipat waren Verschwörungstheorien normal und weit verbreitet; im Gegensatz zur Gegenwart wurden sie nicht prinzipiell infrage gestellt und kritisiert.

Anhand sorgfältig kontextualisierender Fallstudien zum Bundesgenossenkrieg, zu ciceronischen Reden und zu Caesars Ermordung untersucht diese Arbeit, wie antike römische Verschwörungstheorien gestaltet und eingesetzt wurden und welche politischen Auswirkungen ihre Verwendung im Rahmen der politischen Kultur der späten römischen Republik hatten. Die Analyse verschiedener Quellen aus der frühen Kaiserzeit zeigt zudem, welche Veränderungen sich durch den Übergang zum Kaisertum ergaben. Insgesamt werden so Gemeinsamkeiten und Unterschiede antiker und moderner Verschwörungstheorien deutlich, woraus sich Schlussfolgerungen bezüglich der weiteren interdisziplinären Erforschung des Phänomens ergeben.

Reihe Historia – Einzelschriften
Band 278
ISBN 978-3-515-14202-1
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2026
Verlag

Franz Steiner Verlag GmbH
Maybachstr. 8
70469 Stuttgart

Umfang 352 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch