Prof. em. Dr. Albrecht Riethmüller


Kurzporträt

Albrecht Riethmüller legte das Abitur 1966 an seinem Geburtsort Stuttgart ab. Danach studierte er in Freiburg i.Br. Musikwissenschaft und Philosophie, daneben Neuere deutsche Literaturwissenschaft. An der dortigen Universität wurde er mit der Dissertation Die Musik als Abbild der Realität. Zur dialektischen Widerspiegelungstheorie in der Ästhetik 1974 promoviert, verbrachte dort seine Assistentenjahre und habilitierte sich 1984 mit der Schrift Ferruccio Busonis Poetik.

Seine Berufung als o. Professor für Musikwissenschaft erfolgte 1986 an die Universität Frankfurt a.M. und 1992 an die Freie Universität Berlin. Gastprofessuren und Lehrstuhlvertretungen nahm er an der University of Illinois at Urbana-Champaign und an den Universitäten Heidelberg und Halle-Wittenberg wahr. Von 2002 bis 2016 war er zudem Affiliated Member des Canadian Centre for German and European Studies an der York University in Toronto.

Projektleiter war er im Akademienprogramm der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, in Sonderforschungsbereichen und einem Exzellenzcluster der DFG sowie Mitglied mehrerer Graduiertenkollegs. 1991 wurde er als ordentl. Mitglied in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz aufgenommen.

Neben der Musikgeschichte seit der europäischen Aufklärung – voran Beethoven und Busoni – sowie der griechischen Antike gehören zu seinen Arbeits- und Publikationsschwerpunkten das Verhältnis von Musik und Literatur sowie von Musik und Politik, Musikästhetik und Filmmusik. Dem Franz Steiner Verlag ist er seit 5 Jahrzehnten als Autor und Herausgeber verbunden.

Auszeichnungen

  • John G. Diefenbaker Award des Canada Council for the Arts (1999)
  • Die ausländische Ehrenmitgliedschaft der American Musicological Society (2011)
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