Porträt
Csongor Lőrincz ist Literaturwissenschaftler und leitet seit 2009 das Fachgebiet Ungarische Literatur und Kultur an der Humboldt-Universitáät zu Berlin. Zwischen 1995 und 1999 studierte er Ungarische und Deutsche Philologie an der Babes-Bolyai Universität in Klausenburg. Sein PhD-Studium absolvierte er zwischen 1999 und 2002 an der ELTE Universität Budapest. Er promovierte ebendort 2004 mit einer Arbeit über Theorie und Geschichte der ungarischen wie deutschsprachigen Lyrik der Zwischenkriegszeit und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft.
Zwischen 2005 und 2008 war Csongor Lőrincz PostDoc bei eikones Bildkritik an der Universität Basel und Lehrbauftragter am Deutschen Seminar ebendort. 2014 habilitierte er an der Universität Szeged.
Forschungsschwerpunkte
- Theorie und Geschichte der Lyrik im 19-21. Jh.
- Theorien und Fallbeispiele der Sprachmedialität und -performativität
- Literarische Zeugenschaft
- Erzählprosa der letzten Jahrzehnte
- Biopoetik
- Wissenschaftsgeschichte der Geistes- und Kulturwissenschaften
Auszeichnungen
- Preis der Literaturzeitschrift Alföld (2017)
- Baumgarten-Preis (2022)