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Franz Steiner Verlag
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Detlef Metz

Gabriel Biel und die Mystik

1. Auflage 2001.
XII, 457 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-07824-5

Kurztext

Das Wirken Gabriel Biels, eines der bedeutendsten Theologen des Spätmittelalters, ist nicht nur durch scharfsinniges, vor allem an Ockham, aber auch an Scotus orientiertes theologisches Nachdenken gekennzeichnet. Es ist ebenso geprägt durch die Devotio moderna. Aus dieser Quelle speist sich sein unermüdlicher Einsatz für eine Kirchenreform wie auch seine tiefe Frömmigkeit.
Trotz Kenntnis der Bedeutung dieser Linie für Biels Frömmigkeitspraxis blieb sein Verhältnis zur Mystik bisher unerforscht.

Das vorliegende Buch füllt diese Lücke. Es sammelt aus Biels Hauptwerken, dem Collectorium und der Auslegung des Meßkanons, die mystischen Elemente (wie z.B. raptus, Einwohnung, unio, transformatio) und analysiert deren Rezeption. Dabei berücksichtigt es auch das Vorfeld von Mystik in Gebet und Meditation.

Einen anderen Schwerpunkt bildet Biels Stellung zum Phänomen religiöser und mystischer Erfahrung. Einen qualifizierten Begriff religiöser Erfahrung entwickelt Biel nicht. Er wertet sie durchaus positiv, doch gilt ihm als das Höchste im Christenleben die Liebe. Betrachtet man aber die Funktion der Mystik in Biels Werken, so ist seine Theologie im weiteren Sinne mystagogisch. In devoter Tradition stehend, will er zur Frömmigkeit hinführen. Nicht zu hoch veranschlagt werden darf die Relevanz des Nominalismus für Biels Mystik-Rezeption. Mit Register.

"Es ist M. gelungen, in seiner grundgelehrten Untersuchung einmal die Forschung der Theologie Biels erheblich weiter voranzutreiben, und er hat zugleich zu übergeordneten Fragen substantielle Beiträge geleistet." Theologische Rundschau

"… ein solider und für die Erforschung der spätmittelalterlichen Theologie und Frömmigkeit unentbehrlicher Beitrag…" Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte

"Durch sorgfältige Analysen diesen verkannten theologischen Denker in die Gegenwart geholt zu haben – dies ist ein Verdienst dieser Arbeit." Hulda

"Die beeindruckenden Stärken der Arbeit liegen in der behutsamen, differenzierten Einzelanalyse" Theologische Literaturzeitung

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