FSV
Franz Steiner Verlag
Inhaltsverzeichnis
EUR 51,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Lieferung ins Ausland zuzüglich Versandkosten.

Jonas Scherner

Die Logik der Industrie­politik im Dritten Reich

Die Investitionen in die Autarkie- und Rüstungsindustrie und ihre staatliche Förderung

1. Auflage 2008.
320 S., 26 s/w Abb., 62 s/w Tab.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-09152-7

Kurztext

Autarkie und Aufrüstung standen im Zentrum der Wirtschaftspolitik des NS-Regimes. Aber auf welche Weise gelang es dem Staat, die gewünschten industriellen Kapazitäten zu schaffen? Diese Studie zeigt, dass die Investitionstätigkeit in den betreffenden Branchen im Allgemeinen keineswegs auf staatlichem Zwang, ob direkt oder indirekt, beruhte.
Vielmehr erfolgten die meisten Investitionen freiwillig aufgrund eines der privatwirtschaftlichen Rationalität entspringenden Profitinteresses. Dabei kalkulierten die Unternehmen mit ein, dass die spezifischen, durch die NS-Wirtschaftspolitik geschaffenen makroökonomischen Rahmenbedingungen – wie die staatlich induzierte Nachfrage oder die Devisenbewirtschaftung – nicht von Dauer sein würden. Zu Investitionen in den entsprechenden Bereichen waren sie deshalb nur bereit, wenn das Reich das Risiko ganz oder zum Teil übernahm. Dazu bediente sich der Staat einer Reihe von standardisierten Vertragstypen, die bisher von der Forschung weitgehend vernachlässigt wurden.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Barbara Hopmann, Mark Spoerer, Birgit Weitz, Beate Brüninghaus
Zwangsarbeit bei Daimler-Benz

...mehr

Heinz Duchhardt
Eine Karriere im Zeichen der Umbrüche
Der Historiker Martin Göhring (1903–1968) in seiner Zeit

...mehr