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Franz Steiner Verlag
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Henning Wirth

Die linke Hand

Wahrnehmung und Bewertung in der griechischen und römischen Antike

1. Auflage 2010.
271 S.
sowie 12 Taf. m. 19 Abb. im Anh., Kartoniert
ISBN 978-3-515-09449-8

Kurztext

Zur menschlichen Wahrnehmung gehört die Einteilung des Raumes in links und rechts. Dabei ist links in der Regel negativ konnotiert: Ein ungeschickter Mensch erscheint „linkisch“. Hat man ihn betrogen, so hat man ihn „gelinkt“. Lange Zeit war diese Negativfärbung auch eng mit dem Bild über Linkshänder verknüpft: Linkshänder galten oftmals als behindert, erschienen asozial und ungeschickt und waren Diskriminierungen ausgesetzt.
Will man den Menschen der griechischen und römischen Antike verstehen, muss man nachvollziehen, welche Rolle rechts und links in seiner Wahrnehmung und Bewertung der Welt spielten. Aus althistorischer Perspektive untersucht Henning Wirth hier folgende Fragen: Welche Vorstellungen besaßen Griechen und Römer von links? Welche Rolle war in einer mehrheitlich aus Rechtshändern bestehenden Welt, in der der rechten Hand göttliche Wirkkraft attestiert wurde, für die linke Hand vorgesehen? Und wie erklärte man sich das Phänomen der Linkshändigkeit und bewertete linkshändige Menschen?

Rezensionen

"This is an engagingly written and well-structured book which covers a wide range of material."
Thorsten Fögen, Journal of Roman Studies 102, 2012

"Eine Fülle neuer Erkenntnisse, die auf solider philologisch-historischer Quellenkritik und einem gründlichen Studium der Fachliteratur basieren. Darüber hinaus vermag W. beim Leser [...] auch die Einsicht zu vermitteln, dass links und rechts nicht nur im antiken Aberglauben, sondern auch in der aufgeklärten Gegenwart präsent sind."
Ingomar Weiler, Gymnasium 118, 2011/6

"The book situates the subject well and shows detailed knowledge of the Greek and Roman world. Well written and carefully edited, it makes for an entertaining and enjoyable read."
Katharina Rebay-Salisbury, Bryn Mawr Classical Review

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Beate Wagner-Hasel, Bonner Jahrbücher 212, 2012

Otta Wenskus, Anzeiger für die Altertumswissenschaft 67, 2014/3-4

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