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Franz Steiner Verlag
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Jürgen Leonhardt, Silke Leopold, Mischa Meier

Wege, Umwege und Abwege

Antike und Oper in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

2011.
127 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-09928-8

Kurztext

Die Geschichte der neuzeitlichen Oper lässt sich als Kette von Versuchen beschreiben, an die griechische Tragödie anzuknüpfen. Schon die ersten Experimente im Florenz des späten 16. Jahrhunderts orientierten sich an der antiken griechischen Musik, in der man das Vorbild für eine dem natürlichen Sprachgestus angemessene musikalische Umsetzung von Texten sah. Dies war umso einfacher, als von dieser Musik kaum etwas bekannt war. Fortan erfolgten immer wieder Versuche, die Oper mit Blick auf ihren vermeintlichen Ursprung in der griechischen Tragödie zu reformieren. Sie fanden im 19. Jahrhundert einen vorläufigen Höhepunkt in Richard Wagners Idee vom "Gesamtkunstwerk".
In diesem Band geht es um den Antike-Bezug der deutschsprachigen Oper nach Wagners Tod. In drei Studien zeigen die Autoren, wie sich zum einen im Schatten des "Gesamtkunstwerks" ein schleichender Emanzipationsprozess von diesem vollzog; zum anderen wird der Zugriff auf die Antike am Beispiel eines Komponisten analysiert, der sich dem Altertum besonders intensiv gewidmet hat: Carl Orff.

Rezensionen

Sylvain Perrot, L'Antiquite Classique 82, 2013

Werner Schubert, Museum Helveticum 69, 2012/2

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