FSV
Franz Steiner Verlag
EUR 39,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Lieferung ins Ausland zuzüglich Versandkosten.

Hans Christian Lehner

Prophetie zwischen Eschatologie und Politik

Zur Rolle der Vorhersagbarkeit von Zukünftigem in der hochmittelalterlichen Historiografie

2015.
XI, 279 S., 2 s/w Abb., 1 farb. Abb.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-11155-3

Kurztext

Verfinsterungen von Sonne oder Mond, auffällige Sternbilder, Erscheinung von Kometen, schreckliche Gewitter, Sturmfluten und Überschwemmungen, Heuschreckenplagen und fliegende Würmer, Erdbeben, Seuchen etc.: die hochmittelalterlichen Geschichtsschreiber registrierten viele Phänomene, die sich als Anzeichen für Zukünftiges interpretieren ließen und ebenso wie die Berichte von Träumen und Visionen, Prophezeiungen, mirakulösen Begebenheiten und mantischen Praktiken den Lauf der Geschichte nach Gottes Plan verstehbar zu machen vermochten. Dies konnte die Ankunft des Antichrist und die letzten Tage ebenso betreffen wie Sorgen der großen Politik oder des einfachen Alltags. Sonderfälle entstehen bei Pluralität von Vorhersagen und Deutungen – etwa wenn ein historisches Ereignis unterschiedlich als zukunftsvorhersagend erkannt wird – sowie im Umgang mit falschen Propheten und falschen Prophezeiungen. In der vorliegenden Arbeit werden solche Textstellen für das 12. und 13. Jahrhundert analysiert und verglichen. Ausdrücklich zu würdigen ist die besondere Rolle des Geschichtsschreibers, seine Absichten, Interessen sowie sein Bildungshintergrund.

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Nora Gädeke (Hrsg.), Wenchao Li (Hrsg.)
Leibniz in Latenz
Überlieferungsbildung als Rezeption (1716–1740)

...mehr

Corinna Albert
Sehen im Dialog
Bedeutungsdimensionen intermedialer Phänomene in den spanischen Renaissancedialogen zu Kunst und Malerei

...mehr