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Andreas Braune (Hrsg.), Mario Hesselbarth (Hrsg.), Stefan Müller (Hrsg.)

Die USPD zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus 1917–1922

Neue Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus?

2018.
XXXII, 262 S., 3 s/w Abb., 7 s/w Fotos.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-12142-2

Kurztext

Die Spaltung der Arbeiterbewegung zwischen Kommunismus und Sozialdemokratie prägte die verhängnisvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts in Deutschland entscheidend mit. In Vergessenheit gerät dabei oft, dass sich zu Beginn nicht KPD und SPD gegenüberstanden. Vielmehr hatte sich im April 1917 die USPD in Opposition zur Burgfriedenspolitik der SPD gegründet. Sie war an den Protesten und Massenstreiks gegen den Krieg beteiligt und trat in der Revolution 1918/19 für einen radikaleren Schnitt mit der alten Ordnung ein. Zwischen einer an Stabilität orientierten SPD und dem zur Weltbewegung strebenden Kommunismus war für die USPD als radikalem Flügel der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung jedoch bald kein Platz mehr.

Die kurze Phase der USPD als Massenpartei von 1917 bis 1922 veranschaulicht, dass es in den Vorstellungen der Zeitgenossen viele Wege zu Frieden, Demokratie und Sozialismus gab – in jedem Fall mehr als zwei. Der Blick auf die USPD lädt dazu ein, den offenen Zukunftshorizont der Akteure des demokratischen Aufbruchs seit 1918 ernster zu nehmen

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Rezensionen

Vincent Streichhahn, Arbeit – Bewegung – Geschichte, 2019/1

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