Hugo Balzer

Eine Gedenkschrift aus Anlaß seines 25. Todestages in Verbindung mit einer Studie zum Thema Künstler im Nationalsozialismus

Hugo Balzer

Eine Gedenkschrift aus Anlaß seines 25. Todestages in Verbindung mit einer Studie zum Thema Künstler im Nationalsozialismus

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Der aus dem Rheinland stammende Hugo Balzer war zwischen 1928 und 1950 einer der bedeutendsten deutschen Opernkapellmeister. Seine Wagner-, Reger-, Hindemith- und Strauss-Aufführungen sind berühmt geworden. Komponisten wie Bartók, Hindemith, Pfitzner, Weill u.a. schrieben ihm enthusiastische Briefe. Hindemith behauptete, Balzers Aufführung des 'Cardillac' sei die beste, die er je gehört habe, und Richard Strauss erklärte Balzer sogar zu 'seinem' Dirigenten. Balzer war Generalmusikdirektor in Freiburg und Düsseldorf und gründete 1935 in Düsseldorf das Städtische Robert Schumann-Konservatorium, aus dem 1987 die Düsseldorfer Musikhochschule hervorging.

Helmut Kirchmeyer ist einer seiner Nachfolger im Amt des Direktors gewesen. Aus Anlaß von Balzers 25. Todestag sichtete er alle in den einschlägigen Archiven noch vorhandenen Balzerakten, befragte überlebende Zeugen und sammelte privates Briefmaterial. Der Autor erkennt Balzer als einen Menschen, der auf alle erdenkliche Weise versucht, die politische Realität einer Blutdiktatur möglichst unbeschadet zu überstehen, an seiner eigenen Zeit vorbeizukommen und im Rahmen seiner Möglichkeiten Gutes zu bewirken.

ISBN 978-3-515-10182-0
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2012
Umfang 128 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch