Krankenpflege in der griechisch-römischen Antike

Zwischen Arztassistenz, familiärer Fürsorge und christlicher Wohltätigkeit

Krankenpflege in der griechisch-römischen Antike

Zwischen Arztassistenz, familiärer Fürsorge und christlicher Wohltätigkeit

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Die Pflege und der Umgang mit erkrankten Mitmenschen haben sich im Laufe der Jahrhunderte stark gewandelt. Jens Hartz beleuchtet umfassend die Geschichte der Krankenpflege in der griechisch-römischen Antike bis zur frühchristlichen Zeit aus althistorischer Perspektive. Er zeigt die Entwicklung der Pflegepraktiken von der Unterstützung durch Familienangehörige, Sklaven sowie medizinisches Personal bis hin zu institutionellen Formen der Krankenpflege und der Veränderung durch christliche Wohltätigkeit auf.

Hartz widerspricht der etablierten Meinung aus der Medizin- und Religionsgeschichte, dass die europäische Pflegegeschichte erst mit dem antiken Christentum begann. Er untersucht die medizinischen Texte von Hippokrates bis Galen sowie antike Berichte über Seuchen, Gerichtsreden, Historien, Briefe, philosophische und religiöse Texte und Inschriften. Diese liefern ihm wertvolle Informationen zu Patienten und pflegenden Personen. Eine kritische Reflexion über die Umsetzung von Krankenpflege und Wohltätigkeit durch das antike Christentum rundet schließlich die Neuinterpretation der Krankenpflege in den Lebenswelten der paganen Antike ab.

„Viele Teilaspekte des Themas beleuchtet Hartz aber in so umfassender Weise, dass seine Dissertation eine nicht zu ignorierende Grundlage für weitere Arbeit an demselben darstellt.“

Andreas Müller, Zeitschrift für Kirchengeschichte 136, 1 (2025)
Band 84
ISBN 978-3-515-13796-6
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2025
Verlag

Franz Steiner Verlag GmbH
Maybachstr. 8
70469 Stuttgart

Umfang 264 Seiten
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen