Gregor Weber


Kurzporträt

Gregor Weber (geb. 1961) wurde nach seinem Studium der Fächer Geschichte, Griechische Philologie und Katholische Theologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Wien im Jahre 1991 in Alter Geschichte promoviert. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erfolgte dort 1998 die Habilitation, an die sich eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Freiburg anschloss. Von 2001 bis 2003 war er als Professor für Alte Geschichte an der Universität Erfurt tätig, seitdem lehrt und forscht er an der Universität Augsburg.

In vielfältiger Weise hat er sich in der Organisation und Evaluation von Forschung im Bereich der Altertums- und Geschichtswissenschaften engagiert, etwa im Direktorium des Instituts für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg, der Mommsen-Gesellschaft, der „Groupe Artémidore“ an der der Universität Montpellier III und aktuell im Fachkollegium Alte Kulturen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ebenso als Dekan und in der Erweiterten Universitätsleitung bzw. im Universitätsrat seiner Universität.

Forschungsschwerpunkte

Webers Forschungsschwerpunkte liegen einerseits auf dem Gebiet der griechischen Geschichte, vor allem der athenischen Demokratie und der hellenistischen Zeit, in der ihn besonders alle mit der Monarchie verbundenen Aspekte interessieren; andererseits hat er sich mit einer kulturgeschichtlichen Ausrichtung der Erforschung von Traum und Traumdeutung während der gesamten Antike sowie deren Rezeption bis in das 20. Jahrhundert gewidmet. Als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von „Propylaeum. Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften“, als Mitherausgeber der „Gnomon Bibliographischen Datenbank“ (GBD) und als Herausgeber der Forschungsdatenbank „Dreams of Antiquity 2.0“ sind ihm die Entwicklung und Implementierung von Anwendungen im Bereich der Digital Humanities ein großes Anliegen.

Veröffentlichungen zu folgenden Themen

Weber hat etliche Bücher verfasst und (mit)herausgegeben, vor allem zur griechischen Geschichte der Klassischen Zeit und des Hellenismus, zum Verhältnis von Traum und Politik und zum Traumbuch des Artemidor von Daldis sowie zur Nachhaltigkeit in der Antike. Hinzu kommen fast 200 weitere Beiträge (Aufsätze, Rezensionen) zu vergleichbaren Themen, außerdem zur frühen griechischen Geschichte und deren Wahrnehmung in den modernen Medien, zu Fragen der Kultur- und Sozialgeschichte, ebenso zum Nachleben der Antike.

Mitgliedschaften

  • Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands
  • Mommsen-Gesellschaft. Verband der deutschsprachigen Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet des Griechisch-Römischen Altertums
  • Alte Geschichte für Europa
  • Pro Augusta. Für Archäologie in Augsburg

Photo: Fotostelle der Universität Augsburg, Klaus Satzinger-Viel

Gregor Weber

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