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Paul Irving Anderson

Ehrgeiz und Trauer

Fontanes offiziöse Agitation 1859 und ihre Wiederkehr in Unwiederbringlich

1. Auflage 2002.

Gebunden
ISBN 978-3-515-08127-6

Kurztext

Der Widerstand, dem Theodor Fontane nach der Rückkehr aus London begegnete, stellte die Weichen für sein restliches Leben – war aber bisher kaum erforscht. Spannend und mit vielen unbekannten Belegen deckt der amerikanische Germanist P. I. Anderson auf, wie Fontane als offiziöser Journalist 1859 für die kleindeutsche Einigung Agitation betrieb und deshalb von der liberalen preußischen Regierung beruflich vernichtet wurde. Bei Bismarcks Entlassung 1890 mischte er sich in die Pressepolitik ein, deren Schlüsselrolle im Deutschen Reich aufgezeigt wird. Einfühlsam interpretiert Anderson den 1859 spielenden Roman Unwiederbringlich (1891) als politisches und religionsphilosophisches Werk.

Aus dem Inhalt:
79 vergessene, kämpferische Zeitungsartikel, komplett kommentiert
Schlüsselrolle der offiziösen Pressepolitik
Fontane als Bauernopfer der preußischen Deutschlandpolitik – als graue Eminzenz nach Bismarcks Entlassung
Kreativ-kritische Rezeption von Kierkegaard
Umfassende Interpretation von Unwiederbringlich

"On the basis of new documentation, rigorous analyses, and original interpretations, Anderson convincingly portrays Fontane as a ‚fachübergreifender Schriftsteller‘ who must be studied with expertise not only in literature, but also in history and journalism." German Studies Review

"Eine anregende Studie, die unkonventionelle Wege geht." Mitteilungen der Fontane Gesellschaft

"Wer sich in Zukunft mit dem F. vor den Romanen beschäftigen will, wird auch um Andersons originelle Studie nicht herumkommen." Germanistik

"…Ehrgeiz und Trauer is indispensable. Equally so is Anderson’s meticulously researched and thoroughly reconstructed narrative of the elaborate circumstances surrounding Fontane’s journalistic service […] Subsequent Fontane scholarship will no doubt have to take Anderson’s claims – along with his important archival discovery – very seriously." German Quarterly Reviews

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