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Franz Steiner Verlag
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Elzbieta Foster, Cornelia Willich

Ortsnamen und Siedlungsentwicklung

Das nördliche Mecklenburg im Früh- und Hochmittelalter

1. Auflage 2007.
529 S., 4 s/w Abb.
2 farbige Faltkarten im Anhang, Gebunden
ISBN 978-3-515-08938-8

Kurztext

Mit einem siedlungsgeschichtlichen Beitrag von Torsten Kempke

Das Untersuchungsgebiet umfaßt im wesentlichen die ehemaligen slawischen Siedlungsgebiete der Obodriten, Kessiner und Zirzipanen und entspricht damit etwa 1/3 des heutigen Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Neben der Darstellung der Namenlandschaft – das Verhältnis der slawischen zu den deutschen Ortsnamen beträgt etwa 2 : 1 – soll ein Beitrag geleistet werden zur Interpretation des slawisch-deutschen Zusammenlebens und -wirkens beim hochmittelalterlichen Landesausbau in der Germania Slavica.

Die Auswertung der Namen erfolgte in erster Linie unter dem siedlungsgeschichtlichen Aspekt. Dabei wurden neue Methoden ausgearbeitet, die es ermöglichen, namenkundliche Informationen folgenden Besiedlungsvorgängen zuzuordnen: 1. Der slawischen Besiedlung von der Einwanderungszeit der slawischen Stämme bis zu den Anfängen einer ethnisch fremden (der deutschen, deutschrechtlichen) Siedlungstätigkeit, 2. dem Beginn der deutschen Siedlungstätigkeit mit allmählicher Ausdehnung der Kontrolle über das Land und 3. dem Landesausbau nach deutschem Recht.

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