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Corpus der römischen Rechts­quellen zur antiken Sklaverei (CRRS)

Teil IV: Stellung des Sklaven im Privatrecht
1: Eheähnliche Verbindungen und verwandtschaftliche Beziehungen

1. Auflage 2010.
XII, 187 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-08207-5

Kurztext

Die grundsätzliche Entscheidung des römischen Rechts zu Ehe und Familie von Sklaven ist klar: Es gibt keine Ehe mit Sklaven, Verwandtschaft mit Sklaven ist unbeachtlich. Den in diesem Band behandelten Texten ist aber nicht nur diese Negation solcher persönlichen Beziehungen zu entnehmen, sie geben auch einen Blick auf das in der Realität sehr wohl existierende Familienleben von Sklaven frei und zeigen, wie Roms Juristen die sich aus familiären Beziehungen von und mit Sklaven de facto ergebenden Probleme zu lösen versucht haben, ohne dabei die grundsätzliche Leugnung der rechtlichen Beachtlichkeit solcher Verbindungen aufzugeben. Einen von vielen Texten behandelten Sonderfall der Sklaverei stellt die Kriegsgefangenschaft dar. Auch für den römischen Bereich wurde ein Römer dadurch, dass er in die Hände der Feinde fiel, zum Sklaven und damit unfähig, Teil einer römischen Familie zu sein. Aber nicht nur die Auswirkungen der Versklavung durch die Gefangennahme, sondern auch die der Heimkehr auf Ehe und Familie werden intensiv diskutiert.

Rezensionen

"Das Werk hält, was es im Vorwort verspricht: Die Nichtjuristen unter den Altertumswissenschaftlern werden sicherlich nicht bereuen, sich dieses Werkes zu bedienen. Die Sprache ist immer verständlich, und die vorhandenen Kommentare sind bes. bei manchen Quellen eine echte Entlastung."
Luca Guido, Latomus 72, 2013/1

"Historien de l'esclavage, je suis heureux de disposer d'un ouvrage qui me permet d'accéder à des textes traduits et commentés que, sans lui, j'aurais trouvés avec difficulté ou purement et simplement ignorés."
Jean A. Straus, L'Antiquité Classique 81, 2012

"En conclusion, il faut souligner que cet ouvrage nous offre un véritable outil pour la recherche."
Antonio Gonzales, Bryn Mawr Classical Review 2011.09.41

Unter Mitwirkung von:

  • Reinhard Willvonseder (Bearb.)
  • Andrea Binsfeld (Redakt.)

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