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Wolfgang Hofmann

Bürgerschaftliche Repräsentanz und kommunale Daseinsvorsorge

Studien zur neueren Stadtgeschichte

2012.
434 S., 39 s/w Abb.
Gebunden
ISBN 978-3-515-10120-2

Kurztext

Die große gesellschaftliche Dynamik des 19. Jahrhunderts mit den Prozessen der Urbanisierung und Industrialisierung fand in den enorm wachsenden Städten statt, genau so wie die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts. Den rechtlichen Rahmen zur Verarbeitung dieser Vorgänge bot das Konzept der Städteordnung des Freiherren vom Stein aus dem Jahre 1808. Über die Epochen und rechtlichen Veränderungen im Detail hinweg gilt dieses noch heute.
Die 13 Studien dieses Bandes befassen sich mit den vielfältig dabei auftretenden Problemen und Konflikten, wie dem kommunalen Klassenwahlrecht des 19. Jahrhunderts als Ausdruck der sozialen Ungleichheit, dem Kampf von Konrad Adenauer sowie Ernst Reuter um die Interpretation der kommunalen Selbstverwaltung in der Weimarer Republik und den Herausforderungen des Städtewachstums für die Planung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wechselbeziehung der Stadtpolitik mit dem Zentralstaat. Ein abschließender Beitrag stellt die persönliche Annäherung des Autors an die Themen der neueren Stadtgeschichte sowie deren Etablierung zwischen 1950 und 1980 dar.

Rezensionen

Jens Flemming, Sehepunkte 14, 2014/1

Helmut Bräuer, Jahrbuch für Regionalgeschichte 32, 2014

Dietrich Höroldt, Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte 23, 2013/2

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