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Franz Steiner Verlag
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Ursula Verhoeven (Hrsg.)

Ägyptologische "Binsen"-Weisheiten I–II

Neue Forschungen und Methoden der Hieratistik. Akten zweier Tagungen in Mainz im April 2011 und März 2013

2015.
489 S., 110 s/w Abb., 28 farb. Abb., 3 s/w Tab.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-11127-0

Kurztext

Das Hieratische, die kursive Form der Hieroglyphen, diente als Handschrift der Alten Ägypter und wurde über 3000 Jahre lang für vielfältige Zwecke verwendet. Nicht nur Verwaltungsangelegenheiten, sondern auch Texte der Literatur, Religion und Wissensgebiete wurden mit ihr notiert.

Hieratisch schrieb man mit Tusche und Binsenstengeln auf unterschiedlichste Textträger wie Papyri, Leinen, Leder oder Holz, aber auch auf Steinobjekten. Die Auswertung der hieratischen Quellen stellt einen integralen Bestandteil der ägyptologischen Forschung dar. Die systematische Analyse der altägyptischen Kursivschriften, ihrer Schreibpraxis und paläographischen Details ist aber in weiten Teilen ein Desiderat des Faches.

Zwei Tagungen in Mainz gaben der Erforschung des Hieratischen als Schriftart neue Impulse. Der nun vorliegende Sammelband beinhaltet Beiträge internationaler Spezialistinnen und Spezialisten zu Stand, Methoden und Perspektiven, zu den entwicklungsgeschichtlichen Parallelen und Unterschieden zwischen den Schriftarten Monumentalhieroglyphen, Kursivhieroglyphen und Hieratisch. Drei Aufsätze widmen sich dem spätzeitlichen Abnorm- oder Kursivhieratischen und römerzeitlichen Besonderheiten. Außerdem werden anhand von Quellen verschiedener Epochen regionale, gattungsbezogene und persönliche Spezifika sowie die hieratische Epigraphik und Papyrologie beleuchtet.

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