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Franz Steiner Verlag
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Markus Hafner

Lukians Schrift "Das traurige Los der Gelehrten"

Einführung und Kommentar zu De Mercede Conductis Potentium Familiaribus, lib. 36

1. Auflage 2017.
411 S.
Kartoniert
ISBN 978-3-515-11802-6

Kurztext

In "Das traurige Los der Gelehrten", wie Christoph Martin Wieland die Schrift De Mercede Conductis frei übersetzte, behandelt Lukian von Samosata (2. Jh. n. Chr.) die ebenso hierarchische wie plurale römische Gesellschaft der Kaiserzeit mit ihrem Patronage- und Klientelwesen sowie ihren konkurrierenden Identitätskonstruktionen. Sein Spott gilt zum einen dem Protagonisten, einem tölpelhaft agierenden Philosophen, der eine bezahlte Stelle als Lehrer bei einem reichen Aristokraten anstrebt und hierfür seine Freiheit aufs Spiel setzt; zum anderen den Mitgliedern der römischen Oberschicht, die sich lediglich zum Schein mit griechischer Bildung schmücken.

In Markus Hafners Untersuchung dieser bislang kaum beachteten Schrift erweist sich der "self-made Greek" Lukian als meisterhafter Kenner griechischer Literatur und Sprache. Die Studie bietet neben einer Einführung und einer adäquaten Übersetzung erstmals einen umfassenden philologischen Kommentar, der auf ein vertieftes Textverständnis abzielt. Darüber hinaus verortet Hafner die vielschichtige Gelehrtenschrift in aktuellen Diskursen und Problemstellungen der Zweiten Sophistik sowie allgemein der kaiserzeitlichen Gesellschaft und Kultur.

> Titelinformation (pdf)

Rezensionen

"Die vorliegende Edition wird in Zukunft eine philologhisch maßgebliche Grundlage weiterer auch althistorischer Forschungen zu Lukian sein."
Wolfgang Spickermann, Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde 40/2020

"Hafner's commentary will from now on be a major resource to scholars working on Lucian and on imperial Greek literature"
Inger N. I. Kuin, Gnomon Band 92, 3/2020

"...a very meritorious example of meticulous German scholarship. Hafner successfully provides a holistic analysis of Merc.Cond. contributing to the appreciation of Lucian's work beyond a purely biographistic approach."
Martin Hallmannsecker, Bryn Mawr Classical Review, 2017.11.08

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Robert Porod, Anzeiger für die Altertumswissenschaft Band 70, Heft 3-4, 2017

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