300 Jahre "Essais de Théodicée" – Rezeption und Transformation

300 Jahre "Essais de Théodicée" – Rezeption und Transformation

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Warum das Böse? Mit keiner geringeren Frage als der Rechtfertigung eines Gott genannten allmächtigen, allwissenden und allgütigen Wesens angesichts der unbestreitbaren Existenz der Übel in der Welt setzten sich G. W. Leibnizens im Jahre 1700 veröffentlichte, ebenso populäre wie umstrittene Essais de Théodicée sur la bonté de dieu, la liberté de l'homme et l'origine du mal auseinander. So soll der Titel 300 Jahre Essais de Théodicée keine falsche Kontinuität suggerieren, zumal die Grundlage dessen, was die Leibniz'sche Theodizee mit ihren christlich-theologischen wie rational-philosophischen Implikationen bedeutet, der Gegenwart nicht mehr sonderlich gegenwärtig ist. Gleichwohl stellt sich nach wie vor die Frage: Warum das Böse?

Der vorliegende Band geht auf ein internationales Symposium zurück, das anlässlich des 300-jährigen Erscheinens von Leibnizens Theodizee in Berlin stattfand. Thematische Schwerpunkte bilden die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte, besonders die Theodizee-Kritik im philosophischen, theologischen und politischen Denken des europäischen 18. und 19. Jahrhunderts, die bis in den philosophisch-politischen Diskurs der Gegenwart hinein wirkt.

"indispensable collection of studies on the Wirkungsgeschichte of Leibnitz's 1710 Theodicy"

Paul R. Hinlicky, Renaissance Quarterly 67, 2014/3
Reihe Studia Leibnitiana – Supplementa
Band 36
ISBN 978-3-515-10310-7
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2013
Umfang 476 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch