Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen

Arnold Schwarzenegger oder Die Kunst, ein Leben zu stemmen

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Ein geisteswissenschaftliches Buch über Arnold Schwarzenegger? Diesen Namen verbindet man eher mit Klatschspalten – trotz des Zwischenspiels als "Governator" von Kalifornien. Der Kunstwissenschaftler und Philosoph Jörg Scheller hingegen zeigt, dass Schwarzenegger mehr zu bieten hat als "Action". Sein Lebenswerk weist durchaus raffinierte Verbindungen zu Kunst, Mythologie, Religion oder Philosophie auf. Scheller porträtiert nicht die Privatperson, sondern den bildgewaltigen Mythos Schwarzenegger, dessen innere Widersprüche den Geist der pluralistischen Demokratie spiegeln. Im Zentrum stehen Schwarzeneggers Ausflüge in die Kunstszene, die mythologischen Wurzeln seiner Selbstinszenierung und seine raubeinigen, aber liberalen Machttechniken. Dabei soll Schwarzenegger nicht auf einen Begriff reduziert werden. Im Gegenteil. Die Kunst, ein Leben zu stemmen, ist die Kunst, erfolgreich Widersprüche zu verkörpern.

"Im kunsttheoretischen Freihantelbereich trainiert Scheller alle Muskeln – das ist fröhliche Wissenschaft pur. Und sprachlich sauber ausdefiniert."

Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung, 8./9.12.2012

"Schellers freier Kunstbegriff trennt nicht per se zwischen Hochkultur und Trivialschmarren, zwischen Rubens und Dieter Bohlen. Erfrischend entmufft ist diese Sichtweise, die nicht alles gleich macht, aber alles gleich interessiert betrachtet. Und, das macht Schellers Buch so außergewöhnlich, kluge Querverbindungen zwischen den Sphären herstellt."

Stuttgarter Nachrichten 67, 20.03.2013

"außergewöhnliche[n], sehr gut geschriebene[n] Dissertation."

Thomas Hecken, Pop-Zeitschrift, 28.10.2013

"Außer Frage steht, dass das Buch neben seinem wissenschaftlichen Lehrwert auch einen beachtlichen Unterhaltungswert hat. […] Allerdings bleibt zu beachten, dass es sich dabei trotz des Themas immer noch um eine geisteswissenschaftliche Arbeit handelt. Das Buch ist also nach den Regeln der Wissenschaft aufgebaut: mit einem Kapitel zur Methodik und viel theoretischem Wissen, das Scheller in seine Arbeit kunstvoll einwebt. Wem allerdings die Passagen mit Kant, Hegel und Foucault zu langatmig sind, kann diese im schlimmsten Fall auch überblättern – das Buch bleibt in jedem Fall lesenswert."

Salzburger Nachrichten Online, 24.07.2012

"In dieser posthumanistischen Biografie geht es eigentlich gar nicht konkret um die Person Schwarzenegger, zumal sich diese geschickt hinter Legenden, wohlfeilen Hagiografien und PR-Beratern versteckt, sondern um die Bilder, Mythen und Diskurse, die Schwarzenegger erzeugt und mitgestaltet. Für Kunsthistoriker schliesslich ist das Faktum von Interesse, dass sich der Aufstieg Arnold Schwarzeneggers mit seiner Ästhetisierung des Bizepskultes parallel zum Aufschwung von Body-Art und Performance in den siebziger und achtziger Jahren vollzog – zwei gleichgerichtete, wenn auch unterschiedliche Versuche jener Epoche, auf radikale und neue Weise Kunst und Leben miteinander zu verbinden."

Christian Saehrendt, Neue Zürcher Zeitung 188, 15.08.2012
ISBN 978-3-515-10106-6
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2012
Umfang 279 Seiten
Abbildungen 17 s/w Abb.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch