Das Werden einer Universität
Das Werden einer Universität
Die Universität Hamburg wurde als erste deutsche Hochschule von einem demokratisch legitimierten Gesetzgeber gegründet. Auf das Universitätsnotgesetz von Anfang 1919 folgte erst 1921 das erste reguläre Universitätsgesetz Hamburgs. Die Protokolle des Akademischen Senats, des inneruniversitären Leitungsgremiums dieser Zeit, spiegeln alle Aspekte wider, die für den Aufbau und den Regelbetrieb einer Hochschule in der beginnenden Weimarer Republik wichtig waren: Sie dokumentieren Diskussionen über Themen wie Literaturversorgung, Auslandskontakte, studentische Belange, Etatverwendung, die Einrichtung von Professuren sowie Regelungen zu Immatrikulation, Promotion und Habilitation. Ferner behandeln sie die Einführung eines Zwischensemesters für die Teilnehmer am Ersten Weltkrieg, die Bildung breiterer Bevölkerungsschichten durch Beteiligung des Lehrkörpers an der Volkshochschule und die Zulassung von Volksschullehrerinnen und -lehrern zum Studium an der Universität.
Das Buch vermittelt einen lebendigen Eindruck von den Nöten, Hoffnungen, Wünschen und Herausforderungen eines universitären Kosmos in einer politisch und gesellschaftlich bewegten Zeit.
| Reihe | Schriftenreihe des Universitätsarchivs Hamburg |
|---|---|
| Band | 2 |
| ISBN | 978-3-515-13945-8 |
| Medientyp | Buch - Gebunden |
| Auflage | 1. |
| Copyrightjahr | 2026 |
| Verlag | Franz Steiner Verlag GmbH |
| Umfang | 432 Seiten |
| Format | 17,0 x 24,0 cm |
| Sprache | Deutsch |