Katja Wüstenbecker

Deutsch-Amerikaner im Ersten Weltkrieg

US-Politik und nationale Identitäten im Mittleren Westen
Katja Wüstenbecker

Deutsch-Amerikaner im Ersten Weltkrieg

US-Politik und nationale Identitäten im Mittleren Westen

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Wie reagiert eine Gesellschaft in Kriegszeiten auf die Einwanderer, die aus dem Feindesland stammen? Ignoriert man sie? Stellt man sie unter Beobachtung? Registriert man sie? Oder schickt man sie womöglich in Internierungslager?

Im Ersten Weltkrieg sah man in den Vereinigten Staaten von Amerika von staatlicher und gesellschaftlicher Seite die größte Gefahr für die Sicherheit des Landes in der hohen Anzahl der Deutschstämmigen. Sie stellten etwa 9 Prozent der Gesamtbevölkerung, doch im Mittleren Westen gab es Regionen, in denen nahezu die Hälfte der Einwohner deutschstämmig war. Viele Amerikaner fanden es äußerst beunruhigend, von so vielen potentiellen Feinden umgeben zu sein.
Diese Studie beschreibt, wie sich während der langen amerikanischen Neutralitätsphase die Spannungen zwischen Deutsch-Amerikanern und ihrer Umwelt aufbauten, die sich schließlich nach dem Kriegseintritt der USA in einem heftig aufflammenden Hass auf alles Deutsche entluden.

"Wüstenbecker´s well-documented study provides a persuasive picture of a society in crisis. One of the book´s great strengths is ist rich documentation, which inevitably raises the question of how democracies should deal with their alleged enemies. For this and other merits, Wüstenbecker´s book can be wholeheartedly recommended."

American Historical Review 113, 2008/5

"Wüstenbeckers Buch ist gut recherchiert, besticht durch klare Prosa und steht auf empirisch solidem Fundament. Analytisch profitiert die Arbeit von der gelungenen Mischung aus mikro- und makrohistorischer Perspektive, die regionale Unterschiede und Gemeinsamkeiten offenlegt sowie die Heterogenität der Deutsch-Amerikaner als Gruppe herausstellt. […] ein lesenswertes Buch … ."

Historische Zeitschrift Band 287, 2008

"… ein wichtiges und sehr lesenswertes Buch."

Hans Fenske, Jahrbuch für Europäische Überseegeschichte, 2009/9

"Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die vorbildliche und glänzend geschriebene Studie über das spezielle Thema hinaus einen paradigmatischen Beitrag über die Gefährdung von demokratischen politischen Kulturen in Zeiten der äußeren Bedrohung liefert. Das Buch ist demnach nicht nur ein Gewinn für die Fachhistorie, sondern kann auch dem allgemeinen Publikum nachdrücklich empfohlen werden."

sehepunkte 8, 2008/3
Reihe Transatlantische historische Studien
Band 29
ISBN 978-3-515-08975-3
Medientyp Buch - Gebunden
Copyrightjahr 2007
Umfang 428 Seiten
Abbildungen 27 s/w Abb., 3 s/w Tab.
Format 15,5 x 22,8 cm
Sprache Deutsch