Inca Kola zwischen nationaler Identität und hybriden Kulturen

Werbediskurs, Konsumkultur und Marketinggeschichte eines peruanischen Identitätssymbols, 1935–1999

Inca Kola zwischen nationaler Identität und hybriden Kulturen

Werbediskurs, Konsumkultur und Marketinggeschichte eines peruanischen Identitätssymbols, 1935–1999

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Nationalisiertes Marketing machte Inca Kola zum Identitätssymbol einer ganzen Nation: Ein Großteil der peruanischen Bevölkerung bekundet mit dem Getränk seine Heimatverbundenheit – aufgrund mangelnder Alternativen dient der Konsum zunehmend sogar als Referenzkategorie zur Identitätskonstruktion. Diese emotionale Beziehung spiegelt sich auch im Konsumverhalten wider. Der Country-of-Origin-Effekt bescherte der Marke bis in die 1990er Jahre hinein einen größeren Marktanteil als Coca-Cola. Nina Härter zeigt, wie wichtig ein Produkt – und ganz explizit auch sein Konsum – für das Identitätsgefühl sein kann.

Auf der Grundlage des Theoriebildungsansatzes "Hybride Kulturen" (Culturas híbridas) von Néstor García Canclini, ergänzt durch Arjun Appadurais Konzept "The social life of things", arbeitet Härter die Einfluss- und Erfolgsfaktoren von Inca Kola auf die (moderne) nationale Identität in Peru heraus. Sie erweitert die Forschung zu nationalisierten Produkten und identitätsstiftender Werbung damit um einen Beitrag mit lateinamerikanischem Schwerpunkt und hybrider Bevölkerungsstruktur.

Reihe Studien zur Alltags- und Kulturgeschichte
Band 34
ISBN 978-3-515-12794-3
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2020
Umfang 223 Seiten
Abbildungen 27 s/w Abb., 12 farb. Abb., 17 s/w Tab.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch