Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert

Die konfessionelle Kriegskrankenpflege im 19. Jahrhundert

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Das Problem der Versorgung verwundeter und erkrankter Soldaten beschäftigt die Menschheit seit der Existenz von Kriegen. Das unterentwickelte Militärsanitätswesen der europäischen Armeen war jedoch bis in das 19. Jahrhundert hinein nicht in der Lage, seinen Aufgaben gerecht zu werden – die freiwillige Kriegskrankenpflege entstand. Dass ihre Entwicklung nicht allein auf international bekannte Protagonisten wie Henry Dunant und das Internationale Rote Kreuz beschränkt werden kann, zeigt Annett Büttner mit dieser Arbeit.

Im Fokus steht dabei die Kriegskrankenpflege in den sogenannten Deutschen Reichseinigungskriegen der Jahre 1864 bis 1870/71. Da die Rot-Kreuz-Organisationen in diesem Zeitraum erst entstanden, lag die Hauptlast der Arbeit auf den evangelischen Diakonissen und Diakonen sowie katholischen Schwestern. Sie waren die ersten zivilen Pflegekräfte im Kriegseinsatz.

An Hand von Briefen und Berichten wird ihren Intentionen und Bewältigungsstrategien nachgegangen und der Pflegealltag in den Lazaretten rekonstruiert. Ein Ausblick auf die Entwicklung der freiwilligen Kriegskrankenpflege bis zum Ersten Weltkrieg rundet die Darstellung ab.

"...ein schwergewichtiges Werk, das künftig seinen festen Platz in der Pflegegeschichte haben sollte."

Hubert Kolling, socialnet Rezensionen, 03.04.2014
Reihe Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beihefte
Band 47
ISBN 978-3-515-10462-3
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2013
Umfang 481 Seiten
Abbildungen 16 s/w Abb., 3 s/w Tab.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch