Arzneimittelkonsum und Geschlecht

Eine historische Analyse zum 19. und 20. Jahrhundert

Arzneimittelkonsum und Geschlecht

Eine historische Analyse zum 19. und 20. Jahrhundert

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Heute konsumieren Frauen mehr Arzneimittel als Männer – doch das war in der Vergangenheit nicht immer so. Annika Hoffmann untersucht, wie viele und welche Medikamente Männer und Frauen in früheren Jahrhunderten erhielten. Sie zeigt, dass männliche Erwachsene noch bis vor gut 150 Jahren mehr ärztlich verordnete Arzneimittel in Apotheken erwarben als weibliche. Erst seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts überwiegt die Menge der an Frauen abgegebenen Medikamente.

Die Veränderungen im Arzneimittelkonsumverhalten lassen sich an den Apothekenregistern ablesen: Analysiert werden Rezeptkopierbücher, in denen Apotheker täglich erfassten, wie viele und welche Medikamente sie an Männer, Frauen und Kinder abgaben. Zahlreiche Grafiken und Tabellen illustrieren diese gut verständliche Untersuchung, die erstmals den geschlechterspezifischen Arzneimittelkonsum in historischer Perspektive beleuchtet.

"wichtiger Beitrag zur Geschlechtergeschichte von Gesundheit und Krankheit"

Hubert Kolling, Historische Zeitschrift 301, 2015

"Annika Hoffmann hat eine gut recherchierte und lesenswerte Studie geschrieben, die den geschlechterspezifischen Arzneimittelkonsum erstmals systematisch und auf Grundlage eines umfassenden Quellenkorpus in historischer Perspektive analysiert..."

Anne Gnausch, H-Soz-Kult, 28.10.2014
Reihe Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beihefte
Band 48
ISBN 978-3-515-10455-5
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2014
Umfang XVI, 217 Seiten
Abbildungen 11 s/w Abb., 32 s/w Tab., 63 s/w Zeichn.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch