Daniel Gossel

Medien und Politik in Deutschland und den USA

Kontrolle, Konflikt und Kooperation vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert
Daniel Gossel

Medien und Politik in Deutschland und den USA

Kontrolle, Konflikt und Kooperation vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert

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Politik und Medien stehen in einem äußerst komplexen, teils antagonistischen, teils symbiotischen und daher fast immer ambivalenten Verhältnis zueinander. Seit ihren Anfängen sind Medien stets Objekte obrigkeitlicher Kontrolle und Steuerung gewesen; umgekehrt sind die Medien auch ihrerseits bestrebt, die Politik zu überwachen und zu beeinflussen.
Auf der Grundlage umfangreicher Quellen analysiert die vergleichende Studie die historische Entwicklung dieses Spannungsverhältnisses am Beispiel der USA und Deutschlands. Der erste Teil skizziert mittels historischer Längsschnitte jene Entwicklungspfade und Faktoren, die zwischen dem 18. und dem frühen 20. Jahrhundert die Presse und deren Verhältnis zur Politik geprägt haben. Der zweite Teil beleuchtet in historischen Querschnitten die Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussnahme auf die Medien während und nach dem Ersten Weltkrieg. Der dritte Teil präsentiert schließlich zwei Fallstudien zur Rolle der beiden umstrittensten Medienakteure jener Zeit – Alfred Hugenberg und William Randolph Hearst.

"Mit diesem Buch ist sicherlich ein grundlegendes Werk entstanden, das für die beiden Großmogule Alfred Hugenberg und William Randolph Hearst maßgebend werden darf […] Wer etwas von der Gesellschaftswelt verstehen will, muss dieses Buch lesen."

Ernst-Otto Czempiel, Das Historisch-Politische Buch 58, 2010/3

"Das Resultat ist ein Werk, das sich wie ein Handbuch nutzen lässt und damit auch für die Einarbeitung in die Mediengeschichte Deutschlands oder der USA wertvoll ist. […] Es handelt sich hier um eine wertvolle Studie. Medien- und Journalismushistoriker finden neben Epochenorientierung methodische Anregungen für vergleichende Arbeiten ähnlicher Art. Journalisten aber bietet der Autor die Gelegenheit, ihr eigenes Tun durch historische Reflexion klarer einzuordnen. Historiker und Praktiker werden Gossels Studie daher gleichermaßen mit Gewinn lesen."

Alexander Will, German Studies Review 34, 2011/3

"Insgesamt lässt sich positiv resümieren: Die Arbeit ist sehr detailreich, passagenweise geradezu zahlenverliebt. Dennoch liest sie sich gut und ist als solide, komparatistische Studie empfehlenswert."

Rudolf Stöber, Comparativ 22, 2012/3
Reihe Transatlantische historische Studien
Band 35
ISBN 978-3-515-09293-7
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2010
Umfang 449 Seiten
Format 15,5 x 22,8 cm
Sprache Deutsch