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Franz Steiner Verlag
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Ursula Heimann

Liberalismus, ethnische Vielfalt und Nation

Zum Wandel des Indio-Begriffs in der liberalen Presse in Mexiko, 1821–1876

1. Auflage 2002.
285 S.
9 Grafiken, 1 Karte, Kartoniert
ISBN 978-3-515-07769-9

Kurztext

Die vorliegende Studie untersucht den Begriff Indio als gesellschaftlichen Grundbegriff in Mexiko. Anhand eines begriffsgeschichtlichen Ansatzes werden Vorstellungen analysiert, die nach der Unabhängigkeit von 1821 über die indianische Bevölkerung entwickelt wurden. Die Debatten liberaler und konservativer Führungsschichten schlugen sich in der hauptstädtischen Tagespresse nieder. Die mexikanischen Liberalen konnten sich Mitte des 19. Jahrhunderts als führende politische Kraft durchsetzen. Im Zentrum der vorliegenden Untersuchung steht daher der Indio-Diskurs der liberalen Presse in Mexiko-Stadt.
Die gesellschaftliche Stellung einzelner Bevölkerungsteile musste nach dem Wegfall der kolonialen Ordnung neu bestimmt werden. Im Zuge der Konstruktion eines neuen Selbstverständnisses als unabhängige Nation rangen mexikanische Liberale und Konservative außerdem um die Klärung des indianischen Beitrags zur nationalen Identität.

"…Heimann behandelt ein wichtiges Thema und es ist ihr gelungen, die Vielfalt und Differenzierung liberaler Vorstellungen über die indigene Bevölkerung Mexikos insgesamt überzeugend darzustellen." Historische Literatur

"Ganz ohne Frage handelt es sich um eine äußerst nützliche Arbeit." Historische Zeitschrift

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