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Franz Steiner Verlag
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Cornelia Wilhelm

Deutsche Juden in Amerika

Bürgerliches Selbstbewusstsein und jüdische Identität in den Orden B’nai B’rith und Treue Schwestern, 1843–1914

1. Auflage 2007.
371 S., 15 s/w Abb.
1 farbige Karte, Gebunden
ISBN 978-3-515-08550-2

Kurztext

Die Geschichte der „Deutschen Juden in Amerika“ galt bisher in erster Linie als Thema der Zeitgeschichte. Weniger bekannt ist der Einfluss deutscher Juden auf die Konstruktion eines „Amerikanischen Judentums“ mit ausgeprägtem bürgerlichem Selbstbewusstsein, der mit der ersten deutsch-jüdischen Masseneinwanderung in die USA um 1830 einsetzte. In diesem Prozess spielten die beiden an das Logenwesen angelehnten jüdischen Orden „B’nai B’rith“ und „Treue Schwestern“ als erste säkulare und in die bürgerliche Lebenswelt ausgreifende jüdische Organisationen eine zentrale Rolle.
Der vorliegende Band zeigt, wie sich diese neuartigen jüdischen Organisationsformen in den USA entwickelten, welche besondere Rolle sie in der Ausbildung einer bürgerlichen, jüdischen und zugleich amerikanischen Identität spielten und wie es ihnen gelang, zentrale Elemente deutsch-jüdischer Gedankenwelt in einer neuen amerikanisch-jüdischen Identität zu verankern und so die Identität der amerikanischen Juden zu prägen.

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