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Franz Steiner Verlag
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Thomas Fischer

Die Souveränität der Schwachen

Lateinamerika und der Völkerbund, 1920–1936

2012.
459 S., 39 s/w Abb., 2 s/w Tab.
2 Ktn., Kartoniert
ISBN 978-3-515-10077-9

Kurztext

Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlässigte Forschung über den Völkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Für die "schwachen" Staaten der Großregion Lateinamerika hatte der Völkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Bühne, um Souveränitätsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der "Weltorganisation" in Genf eröffnet wurde, stellte "die Neue Welt" mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder.
Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsführer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenüber dem Völkerbund und auf das Handeln von Repräsentanten aus Mittel- und Südamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Repräsentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Völkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.

Rezensionen

"For anyone interested in Latin America's relationship with the League of Nations, therefore, his book will doubtless be the standard reference for many years to come. For alle the meticulous research presented in it and its nuanced and convincing interpretations, it is also remarkably well written. Fischer should thus be congratulated for having deftly filled an important gap in historical knowledge."
Michael Goebel, Hispanic American Historical Review 93, 2013/2

"Thomas Fischer's Die Souveränität der Schwachen is a long, well-researched book of international history. […] Fischer never presents the region as a monolithic bloc. Instead, he carefully evaluates attitudes and reactions individually, based on evidence from primary sources from archives in Latin America, Europe, and the United States, and evaluates a broad range of secondary sources to present a more complex picture."
Uta Raina, Journal of Global History 7, 2012/2

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Klaas Dykmann, Comparativ 24, 2014/4

Yannick Wehrli, H-Soz-Kult, 21.06.2013

Rainer Huhle, www.menschenrechte.org

Oliver Dinius, Journal of Latin American Studies 45, 2013

Hartmut Fröschle, Yearbook of German-American Studies 47, 2013

F. Obermeier, Handbook of Latin American Studies 68, 2013

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