FSV
Franz Steiner Verlag
Inhaltsverzeichnis Probekapitel
EUR 86,00
Preise jeweils
inklusive MwSt.

Lieferung innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Lieferung ins Ausland zuzüglich Versandkosten.

Karl-Peter Krauss

Quellen zu den Lebenswelten deutscher Migranten im Königreich Ungarn im 18. und frühen 19. Jahrhundert

2015.
707 S., 28 s/w Abb.
4 Karten, Gebunden
ISBN 978-3-515-10971-0

Kurztext

Quellen zu Erbschaften deutscher Migranten im Königreich Ungarn bieten einen einzigartigen Zugang zu den Lebenswelten der Auswanderer. Für die Quellenedition wurden Akten aus über 50 verschiedenen Archiven aus den Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Serbien und Ungarn herangezogen und publiziert. Sie informieren darüber, auf welchen Wegen die Migranten an ihr Geld gelangten, welche Abgaben sie zahlen mussten, wie sie von den habsburgischen Regierungsstellen in ihrem Bemühen unterstützt wurden, aber auch, wie manche Auswanderer versuchten, an ihr Erbe illegal zu gelangen. Die Dokumente geben Einblicke in die Investition des mitgebrachten und erhaltenen Vermögens und Erbes und in die Bemühungen der Verwandten und Ämter in den Herkunftsgebieten, das Erbe nach Ungarn zu transferieren.

Zentrales Anliegen ist die Annäherung an den "homo migrans": Die Quellen bieten einen Einblick in den Mikrokosmos der Akteure, aber auch in die von Krankheit und Tod geprägte demographische Krise der Anfangszeit. Insgesamt werden 138 Quellenkonvolute mit fast 700 Einzelquellen publiziert, darunter rund 130 Briefe von Auswanderern.

> Titelinformation (pdf)

Rezensionen

"...erschließt einen bislang wenig beachteten Quellenbestand zur Geschichte der Migration aus dem alten Reich in das damalige Königreich Ungarn [...] und zeigt das Leistungspotenzial personenbezogener Forschung in der Migrationsgeschichte."
Wolfgang Kessler, Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 65, 2016/2

"Das Buch ist eine wahre Schatzkiste, aus der die Geschichte der Auswanderer wieder lebendig wird. Eine Pflichtlektüre für jeden Familienforscher, der mehr als nur Ahnendaten sammelt."
Günter Junkers, Donauschwäbische Familienkundliche Forschungsblätter 156, Juni 2015

Dieser Band wurde außerdem rezensiert von:

Bernadette Baumgartner, sehepunkte 16, 2016/9

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer

Christoph Michels (Hrsg.), Peter Franz Mittag (Hrsg.)
Jenseits des Narrativs
Antoninus Pius in den nicht-literarischen Quellen

...mehr

Christian Stadermann
Gothus
Konstruktion und Rezeption von Gotenbildern in narrativen Schriften des merowingischen Gallien

...mehr