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Franz Steiner Verlag
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Gerhard Deter

Zwischen Gilde und Gewerbefreiheit. Bd. 2

Rechtsgeschichte des unselbständigen Handwerks im Westfalen des 19. Jahrhundert (1810–1869)

2015.
482 S., 2 s/w Abb., 37 s/w Tab.
Gebunden
ISBN 978-3-515-10911-6

Kurztext

Die Wirtschafsgeschichte sieht die entscheidenden Anreize für das Handeln der Wirtschaftssubjekte längst in der Gestaltung der Verfügungsrechte. Daraus ergibt sich für die Rechtsgeschichtsforschung nicht zuletzt die Frage nach der Physiognomie und dem grundstürzenden Wandel eben dieser Verfügungsrechte durch die Agrar- und Gewerbereformen des 19. Jahrhunderts. In diesem Sinne leisten die beiden Bände einen wesentlichen Beitrag zu der Gesamtschau der rechtlichen Bedingungen und Verhältnisse, unter denen das deutsche Handwerk in der langen Phase des Übergangs von der traditionellen Zunftverfassung zu den Organisations- und Wirtschaftsformen der Gegenwart lebte und arbeitete.

Gerhard Deter unternimmt es, mit den von der Geschichtswissenschaft in den letzten Jahrzehnten erarbeiteten Fragestellungen und Methoden die enge Wechselbeziehung zwischen den sozio-ökonomischen Bedingungen der handwerklichen Tätigkeit und den Spezifika einer Rechtsordnung, der das Kleingewerbe unterworfen war, aufzuklären. Im Fokus des Bandes steht das Problem, inwieweit das Handwerksrecht den ökonomischen und sozia­len Wandel zu beeinflussen oder gar zu bestimmen vermochte.

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Rezensionen

"Wer das umfassende, erstklassig verfasste Werk liest, der hat sein Wissen über ein mitunter komplex anmutendes Themenfeld um viele Fakten und Informationen bereichert. Die zwei Bände vermitteln einen bleibenden Einblick nicht nur in die Rechtsgeschichte Westfalens im Bereich des Handwerks- und Gewerberechts."
Andreas Raffeiner, Journal on European History of Law 2, 2017

„...eine bemerkenswerte Studie über einen wirtschaftlichen Sektor gelungen, der wie kein anderer unter den Umbrüchen des 19. Jahrhunderts gelitten hat, und deren Erkenntniswert für das Zusammenspiel von Wirtschaft und Recht dieser Epoche daher besonders wertvoll ist.“ Louis Pahwlo, Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte 1-2(2019)

Werner Schubert, ZIER 6, 2016

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