Fiktionen des Faktischen in der Renaissance

Fiktionen des Faktischen in der Renaissance

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In literarischen wie auch in nicht-literarischen Texten der Renaissance ist das Verwischen der Grenzen von Fakt und Fiktion ein allgegenwärtiges Phänomen. Über den engeren Bereich der Dichtung hinaus lässt sich ein verstärktes Auftreten von Ambiguisierungsstrategien beobachten, die nicht zuletzt auch den theoretischen Diskurs durchziehen.
Zum Teil handelt es sich dabei um inszenierte Spielformen; zum Teil sind solche Phänomene aber auch der Tatsache geschuldet, dass sich die Texte in antike Gattungstraditionen einschreiben und auf autoritative Modelltexte Bezug nehmen. Nicht selten dominiert in solchen Fällen selbst dort die imitatio gegenüber einer Verpflichtung auf Faktentreue, wo eine außertextuelle Referenz gegeben ist. Die Beiträge des Bandes sind nicht primär dem Aufdecken von Kollisionen von Fakt und Fiktion gewidmet, sondern dem Kartieren der Graubereiche, an denen man in der Frühen Neuzeit so viel Gefallen fand.

"Owing to these recurrent questions and themes, the book, despite its variety of texts and subjects, maintains an encompassing perspective that links its individual essays together. Thus, it does not primarily offer new theoretical approaches, but it brilliantly performs – and this is by no means to play down its originality – sophisticated philological techniques in order to expose the Renaissance fictions of the factual without destroying their ambiguity."

Judith Frömmer, /www.jstor.org/pss/10.1086/661817
Reihe Text und Kontext
Band 32
ISBN 978-3-515-09675-1
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2010
Umfang 232 Seiten
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch