Männlichkeiten in der Frühmoderne

Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850)

Männlichkeiten in der Frühmoderne

Körper, Gesundheit und Krankheit (1500–1850)

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Ist bereits in der Frühen Neuzeit eine Dichotomie der Geschlechter bezüglich ihrer Gesundheit erkennbar? Lässt sich ein spezifisch männlicher Gesundheitshabitus feststellen? Und wie entwickelte sich dieser zwischen 1500 und 1850? Die Autorinnen und Autoren rekonstruieren das Verhältnis von Männlichkeit und Gesundheit in dieser Epoche und gehen nach einem großen Forschungsüberblick durch intersektionale Zugänge in Bezug auf Stand, Profession, Lebensalter, Religion, "Behinderung" und Sexualität der Frage nach einem besonderen männlichen Gesundheitsverhalten nach. Die Beiträge bieten eine quellenbasierte Analyse der je vorherrschenden Körperpraktiken und Wissensbestände von Bauern, Handwerkern, Söldnern, Offizieren, verarmten Städtern, Impotenten, verurteilten Mördern, Stummen, Zwergwüchsigen, Gelehrten, pietistischen Predigern, jüdischen Patienten, Adeligen und Karl VI.

Reihe Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beihefte
Band 76
ISBN 978-3-515-12646-5
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2020
Umfang 536 Seiten
Abbildungen 15 s/w Abb., 7 farb. Abb., 4 s/w Tab.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch