Nach der Zerstörung

Die gewaltsame Einnahme von Städten von der Antike bis zum 20. Jahrhundert zwischen Disruption und Kontinuität

Nach der Zerstörung

Die gewaltsame Einnahme von Städten von der Antike bis zum 20. Jahrhundert zwischen Disruption und Kontinuität

58,00 €*

Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten

Aktuell werden Bestellungen ausschließlich nach Deutschland geliefert. Falls Sie eine Lieferung außerhalb Deutschlands wünschen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular für eine Anfrage.

Geplanter Erscheinungstermin: 09/2026

Die zerstörte Stadt ist ein Symbol für brutale Kriegsführung und für das Grauen, das Kriege über Menschen bringen. Zugleich zeigen die Bilder von Ruinen Welten, in denen Menschen weiterleben und aus denen sich neue Lebenswelten entwickeln. In den Fallstudien dieses Bandes werden Stadtzerstörungen und der Umgang mit verheerten Städten von der Antike bis ins 20. Jahrhundert thematisiert. Berühmte Ereignisse wie die Vernichtung Korinths 146 v. Chr., die Eroberung der letzten Kreuzfahrerstadt Akkon oder die „Magdeburger Hochzeit“ und die Städtebombardements während der beiden Weltkriege werden ebenso behandelt wie weniger prominente Beispiele aus Mittel- und Südeuropa und dem Mittelmeerraum. Neben dem Ausüben und Erleiden von Gewalt stehen vor allem Versuche im Fokus, die Zerstörungen in einen sinngebenden Deutungsrahmen zu stellen, um aus ihnen Perspektiven für Gegenwart und Zukunft abzuleiten.

Der Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Vernichtung und Neunutzung des Stadtraums wie auf soziale Praxis und symbolische Repräsentation erschließt die komplexen temporalen Bezüge, in denen Menschen Städte zerstörten und trotzdem weiter in ihnen existierten.

Reihe Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne
Band 37
ISBN 978-3-515-14259-5
Medientyp Buch - Kartoniert
Auflage 1.
Copyrightjahr 2026
Verlag

Franz Steiner Verlag GmbH
Maybachstr. 8
70469 Stuttgart

Umfang 272 Seiten
Abbildungen 8 s/w Abb., 21 farb. Abb.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch