Siemens im Sowjetgeschäft

Eine Institutionengeschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen 1917–1933

Siemens im Sowjetgeschäft

Eine Institutionengeschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen 1917–1933

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"Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Dieser Leitspruch Lenins war eine Grundlage dafür, dass nur wenige Jahre nach der Oktoberrevolution das kapitalistische Unternehmen Siemens Telefonanlagen, Generatoren, elektrische Motoren und zahlreiche weitere elektrotechnische Produkte an den sozialistischen Staat liefern konnte.

Anhand des Fallbeispiels Siemens untersucht Martin Lutz, welchen Stellenwert der Faktor Wirtschaft in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1917 und 1933 einnahm. Grundlage der Analyse ist ein erweiterter institutionentheoretischer Ansatz, der den Einfluss von Ideologie auf begrenzt rationale Akteure empirisch erfassbar macht. Das Ergebnis zeigt, dass die Wahrnehmung von Unsicherheit und Misstrauen das Sowjetgeschäft von Siemens maßgeblich beeinflussten.

Reihe Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte
ISBN 978-3-515-10027-4
Medientyp E-Book - PDF
Auflage 1.
Copyrightjahr 2011
Verlag Franz Steiner Verlag
Umfang 391 Seiten
Abbildungen 16 s/w Abb., 8 s/w Tab., 7 s/w Zeichn.
Sprache Deutsch
Kopierschutz mit digitalem Wasserzeichen