Universitäten im Wettbewerb

Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative

Universitäten im Wettbewerb

Deutschland von den 1980er Jahren bis zur Exzellenzinitiative

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Mit der Exzellenzinitiative richtete die deutsche Wissenschaftspolitik das Hochschulsystem neu aus. Das Ziel: international konkurrenzfähige Spitzenuniversitäten durch einen verschärften Wettbewerb. So einschneidend diese Zäsur auch war, hat das Exzellenzprogramm doch eine längere Vorgeschichte. Denn bereits seit dem Abbruch des Hochschulausbaus in den 1970er Jahren entwickelten sich – teils politisch forciert, teils infolge schwindender finanzieller Spielräume des Staates – neue Formen des Wettbewerbs zwischen Universitäten um Geld, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Prestige, die zunehmend internationale Dimensionen gewannen.

Alexander Mayer untersucht die Entstehung interuniversitärer Konkurrenzverhältnisse seit den frühen 1980er Jahren anhand von sechs Fallbeispielen: der FU Berlin, der Universität Bielefeld, der TU München, der FSU Jena, der Universität zu Köln und der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg. Auf dieser Grundlage kann Mayer die Folgen des Wettbewerbs zeigen – sowohl für die Machtverhältnisse an den Universitäten als auch für Forschung und Lehre.

"Mayers […] Dissertation biete[t] solide Grundlagen, diesen Prozess mit der gebotenen istorischen Tiefenschärfe kritisch und differenziert zu analysieren."

Thomas Etzemüller, H-Soz-Kult, 03.06.2020
Reihe Wissenschaftskulturen. Reihe III: Pallas Athene
Band 52
ISBN 978-3-515-12337-2
Medientyp Buch - Gebunden
Auflage 1.
Copyrightjahr 2019
Umfang 401 Seiten
Abbildungen 2 s/w Abb.
Format 17,0 x 24,0 cm
Sprache Deutsch