Beiträge zur Hagiographie
Als Heilige verehrte Personen, Artefakte und Erzählungen über Heiliges, Vorstellungen über Heiligkeit und Sakralität bestimmten in den europäischen Gesellschaften der Vergangenheit weit über das Religiöse hinaus das soziale, politische, ökonomische und kulturelle Leben.
Die Beiträge zur Hagiographie widmen sich der sinnstiftenden Funktion des Schreibens über das Heilige und die Heiligen in historischen Epochen und in der gegenwärtigen Religionsdebatte. Sie bietet Vertreterinnen und Vertretern der Geschichts- und Literaturwissenschaften, der Theologie und Kirchengeschichte, der Religionswissenschaften und der Soziologie ein Forum für die Präsentation und Diskussion ihrer Theorien über das Heilige, ihrer Methoden zur Erforschung des Heiligen und hagiograpischer Schreibweisen sowie ihrer empirischen Analysen materieller Objekte und hagiographischer Texte.
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Herausgegeben von
Prof. Dr. Hedwig Röckelein
(geschäftsführende Herausgeberin)
Universität GöttingenSeminar für Mittlere und Neuere Geschichte
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen
DEUTSCHLAND sekretariat.roeckelein@uni-goettingen.de
Prof. Dr. Andreas Bihrer
Universität KielHistorisches Seminar
Olshausenstr. 40
24118 Kiel
DEUTSCHLAND abihrer@email.uni-kiel.de
Prof. Dr. Klaus Herbers
Universität Erlangen-NürnbergInstitut für Geschichte
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften
Kochstr. 4/9
91054 Erlangen
DEUTSCHLAND klaus.herbers@fau.de
Prof. Dr. Julia Weitbrecht
Universität zu KölnInstitut für deutsche Sprache/Literatur I
Ältere Sprache und Literatur (Mediävistik)
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln
DEUTSCHLAND j.weitbrecht@uni-koeln.de
Beiträge zur Hagiographie
Rahmendaten
ISSN 1439-6491 (Print)
ISSN 2699-352X (Online)
Begründet: 2000
Format: 17 x 24 cm
Publikationssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
Begutachtungsverfahren: Peer Review
Veröffentlichungshinweise
Wir möchten Sie bitten, Manuskriptvorschläge an unsere Programmplanung oder an das Herausgebergremium zu richten. Das Manuskript darf bisher nicht veröffentlicht sein (auch nicht in anderen Sprachen) und während des Begutachtungsverfahrens nicht andernorts zur Publikation eingereicht werden. Eingereichte Monografien müssen inhaltlich abgeschlossen sein. Bei Sammelbänden bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme mit Angaben zu den geplanten Beiträgen. Formale Vorgaben oder ein bestimmter Zitierstil müssen für die Einreichung von Manuskripten noch nicht berücksichtigt werden.
Jedes Manuskript durchläuft ein Peer Review-Verfahren. Der Begutachtungsprozess kann die Annahme, Aufforderung zur Überarbeitung oder Ablehnung des Projekts ergeben. Hierüber werden Sie per E-Mail informiert. Wir bemühen uns, innerhalb von 3 Monaten nach Manuskripteingang eine Entscheidung zu treffen.
Im allgemeinen Teil des Autorenbereichs finden Sie alle grundlegenden Informationen zum Beitragsaufbau, zur Gestaltung des Fließtextes, zum Umgang mit Bildern und mit Tabellen usw. Hier verlinken wir Ihnen die wichtigsten Seiten:
- Technische Vorgaben
- Beitragsgestaltung
- Fließtext
- Bilder und Grafiken
- Tabellen
- Verzeichnisse
- Nutzung von KI
Zusätzliche redaktionelle Angaben und Zitierrichtlinien
Allgemeine Anmerkungen
- Quellenzitate werden kursiv (ohne Anführungszeichen) gesetzt – insbesondere, wenn es sich um im Text zitierte Begriffe handelt. Alle sonstigen Zitate stehen in doppelte Anführungszeichen („...“).
- Einfache Anführungszeichen (,...‘) werden nur benutzt bei im Kontext stehenden Werktiteln, bei Zitaten im Zitat oder uneigentlichem Sprechen.
- Einfügungen in Zitaten durch die Autorin bzw. den Autor, auch wenn es sich um Auslassungen handelt, werden in eckige Klammern gesetzt: [...].
- Bei Hervorhebungen durch die Autorin bzw. den Autor innerhalb von Zitaten ergänzen Sie bitte: [Hervorhebung durch Verf.]
- Worthervorhebungen im Text möglichst vermeiden, ggf. aber kursiv (nicht gesperrt).
- Bei Datumsangaben ist wie folgt zu verfahren: 1. März 2014.
- Nutzen Sie für die Wörter, die in diesen Richtlinien in GROSSBUCHSTABEN stehen, bitte Kapitälchen.
Kurznachweise in den Fußnoten
- Kurznachweise in den Fußnoten beinhalten den Nachnamen des/der Autor*in in Kapitälchen sowie einen Kurztitel und die Seitenzahlen.
RÖCKELEIN, Reliquientranslationen, S. 31. - Seiten- und Spaltenangaben werden mit „S.“ oder „Sp.“ angegeben. Wird auf die folgende Seite verwiesen, wird abgekürzt: „f.“. Es wird dabei nicht von der Seitenzahl spationiert, z.B. „S. 65f.“. Die Verwendung von „ff.“ ist nicht vorgesehen.
- Zur Hervorhebung bestimmter Seiten kann die Abkürzung „bes.“ verwendet werden, z.B. „bes. S. 2–6“.
- Nur bei direkt nachfolgender Wiederholung desselben Titels: ebd. – bzw. auf die Autorin bzw. den Autor bezogen: DERS./DIES.
- Mehrere zitierte Stellen innerhalb eines Werkes werden mit Kommata abgetrennt
KOSCHORKE, Wahrheit und Erfindung, S. 98, 123f., 198, 202, 212. - Mehrere Titel hintereinander werden mit Semikolon getrennt.
RÖCKELEIN, Reliquientranslationen, S. 22; CZOCK, Gottes Haus, S. 151–170; KLANICZAY, Heiligkeit, S. 202f. - Soll in einem Kurztitel auf eine Anmerkung hingewiesen werden, wird in Klammern „Anm.“ eingefügt. Analog wird bei Abbildungen verfahren.
RÖCKELEIN, Reliquientranslationen, S. 4f. (Anm. 8); KLANICZAY, Heiligkeit, S. 72 (Abb. 4).
Bibliografie
- Vornamen von Autor*innen und Herausgeber*innen werden ausgeschrieben.
- Bei Nennung mehrerer Autor*innennamen werden die Namen mit einem Schrägstrich voneinander abgetrennt. Maximal jedoch werden drei Autor*innen bzw. Orte genannt. Die übrigen sind mit „u.a.“ abzukürzen.
- Die Auflage wird als hochgestellte Ziffer vor der Jahreszahl angegeben, z.B. „Ostfildern ²1990“. Handelt es sich um die erste Auflage, wird diese nicht gesondert angemerkt.
- Die Nennung von Internetseiten wird durch folgenden Zusatz ergänzt: [abgerufen am TT.MM.JJJJ]
Edition und Übersetzung
- Titel. Untertirel, hg. [und über.] v. NACHNAME, Vorname (Reihe), Ort Jahreszahl, ggf. Seitenangabe.
The Early Lives of St Dunstan, hg. v. WINTERBOTTOM, Michael / LAPIDGE, Michael (Oxford Medieval Texts), Oxford u.a. 2012. - Die Chronik des Klosters Petershausen, hg. und übers. von Otto FEGER (Schwäbische Chroniken der Stauferzeit 3), Lindau/Konstanz 1956.
Monografie
- NACHNAME, Vorname, Titel. Untertitel, Ort [Auflage] Jahreszahl.
KOSCHORKE, Albrecht, Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie, Frankfurt am Main ²2012.
Sammelband
- Titel. Untertitel, hg. v. NACHNAME, Vorname / NACHNAME, Vorname, Ort [Auflage] Jahreszahl.
Frauenmystik im Mittelalter, hg. v. DINZELBACHER, Peter / BAUER, Dieter R., Ostfildern ²1990.
Beiträge aus einem Sammelband
- NACHNAME, Vorname, Titel. Untertitel, in: Titel. Untertitel, hg. v. NACHNAME, Vorname / NACHNAME (ggf. Reihe), Vorname, Ort [Auflage] Jahreszahl, Seitenangabe.
KLANICZAY, Gábor, Königliche und dynastische Heiligkeit in Ungarn, in: Politik und Heiligenverehrung im Hochmittelalter, hg. v. PETERSOHN, Jürgen (Vorträge und Forschungen 42), Sigmaringen 1994, S. 343–361.
Beiträge aus einer Zeitschrift
- NACHNAME, Vorname, Titel. Untertitel, in: Zeitschriftentitel Heft (Jahrgang), Seitenangabe.
STIEVERMANN, Dieter, Reichsrechtliche und reichspolitische Rahmenbedingungen für die Konfessionen in der Frühen Neuzeit, in: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 13 (1994), S. 11–24.
Lexikonartikel
- NACHNAME, Vorname, Art. ‚Artikelname’, in: Lexikonname Band (Jahreszahl), Spaltenangabe.
CHITTOLINI, Giorgio, Art. ,Podestà‘, in: Lexikon des Mittelalters 7 (1995), Sp. 30–32.
Internet-Ressource
- Name, Titel, Datum. URL [abgerufen am DD.MM.JJJJ].
Schlotheuber, Eva, Offener Brief zur Einstellung der Radiosendung ZeitZeichen auf NDR Info, 15.06.2020. https://www.historikerverband.de//mitteilungen/mitteilungs-details/article/offener-brief-zur-einstellung-der-radiosendung-zeitzeichen-auf-ndr-info.html [abgerufen am 15.05.2021].
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