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Gregor Weber

Kaiser, Träume und Visionen in Prinzipat und Spätantike

1. Auflage 2000.
XIV, 585 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-07681-4

Kurztext

Die Träume und Visionen aus der antiken Literatur, die die römischen Kaiser und ihr Umfeld betreffen, wurden bislang noch nicht auf ihre Bedeutung hin untersucht.
Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke, indem sie das Material von Caesar bis Maurikios analysiert. Dabei ergeben sich spezifische Motive, die besonders mit Träumen und Visionen verbunden sind: Geburt und Kindheit, Verheißung der Herrschaft, Erringung eines Sieges und göttliches Eingreifen, Ausübung der Herrschaft, besondere Befähigung und göttliche Begünstigung, nahendes Ende.

Durch den breiten zeitlichen Ansatz gelingt es, für die Motive unterschiedliche Schwerpunkte auszumachen: Sie stehen alle in der Spannung zwischen einer gezielten Verbreitung zur Schaffung von Akzeptanz und der Literarisierung durch die antiken Autoren. Für die Behandlung der Thematik waren nicht nur definitorische Vorarbeiten notwendig, sondern auch der mentale Horizont möglicher Rezipienten mußte durch die Interpretation von Inschriften, Papyri und Selbstaussagen antiker Autoren in den Blick genommen werden.

„Weber‘s book is excellent in virtually every aspect. Its central concern is an understanding of the place of accounts of the dreams and visions of Roman emperors up to Maurice within the context of what, since another Weber (Max) is sometimes termed ‚Herrschaftssoziologie‘ the sociology of Dominion“. In addressing that concern it provides a model of clarity of organization and argumentation as Weber consistently combines attention to the problems inherent in analysis of the texts which are the primary sources for his chosen topic with an impressive control of ancient evidence and modern scholarship.“
Bryn Mawr Classical Review

"… ein an bemerkenswerten Erkenntnissen reiches Buch." Museum Helveticum

"... ein wichtiges Referenzwerk für die Träume der römischen Kaiser." Plekos

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