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Franz Steiner Verlag
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Michael Maaser

Humanismus und Landesherrschaft

Herzog Julius (1528–1589) und die Universität Helmstedt

1. Auflage 2010.
222 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09177-0

Kurztext

Die Geschichte der Universität Helmstedt während der Regierungszeit des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel ist die Geschichte eines Erfolgs. Seinem Nachfolger Heinrich Julius hinterließ der Gründer der Julia eine Hochschule, die über vier funktionierende Fakultäten mit angesehenen Lehrern verfügte und die zu den bestbesuchten Anstalten im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation zählte. Im Todesjahr Julius’, 1589, frequentierten 340 Studenten die Helmstedter Universität, fast ebenso viele wie die Universitäten in Leipzig und Frankfurt an der Oder. Nur die Leucorea in Wittenberg verzeichnete zu dieser Zeit mehr Besucher.
Herzog Julius legte seiner Gründung ein humanistisches Wissensideal zugrunde. Die Praxis und das Ergebnis kann man als späthumanistisch charakterisieren, wenn man den Begriff im Sinne einer Öffnung der Wissenschaften gegenüber der Welt auffasst.

Rezensionen

Stefan Weise, Mittellateinisches Jahrbuch 50, 2015/1

Thomas Töpfer, Zeitschrift für historische Forschung 40, 2013/4

Markus Wriedt, Archiv für Reformationsgeschichte 42, 2013

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