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Franz Steiner Verlag
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Irene Kletschke

Klangbilder

Walt Disneys "Fantasia" (1940)

1. Auflage 2011.
205 S.
Gebunden
ISBN 978-3-515-09828-1

Kurztext

Walt Disneys Zeichentrickfilm Fantasia aus dem Jahr 1940 fasziniert noch heute mit seinen Bildern zur "klassischen" Musik. Gemeinsam mit Leopold Stokowski, Deems Taylor und unzähligen Mitarbeitern schuf Disney einen Konzertfilm, der in den siebzig Jahren seit seiner Premiere selbst zu einem Klassiker geworden ist. Angesiedelt zwischen Hoch- und Populärkultur, europäischen und amerikanischen Einflüssen, Kunst und Kommerz provoziert der Film bis heute Diskussionen, die paradigmatisch sind für Entwicklungen in der Kunst und im transatlantischen Verhältnis des 20. Jahrhunderts.
In der Musikwissenschaft spielten Disneys beliebte Filme und Cartoons bisher kaum eine Rolle, obwohl die Musik großen Anteil an ihren Erfolgen hat. Was Fantasia über die Visualisierung von Musik, das Zusammenspiel von Musik und Bild sowie das Denken über Musik verrät, analysiert Irene Kletschke anhand der einzelnen Episoden.

Rezensionen

"Bei der Lektüre […] drängt es wohl jeden Leser, die gewonnenen Erkenntnisse am Film selbst zu überprüfen, um schließlich wohl nie mehr den Fehler zu begehen, dieses Genre aus musikwissenschaftlicher Sicht zu unterschätzen."
Markus Bandur, Lied und populäre Kultur. Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs Freiburg 57, 2012

"Kletschke beobachtet genau, zeigt Querbezüge zwischen den einzelnen Sequenzen und zu motivgeschichtlichen wie filmischen Referenzen auf und zieht kluge Schlüsse aus ihren Befunden. […] Das Ergebnis ist ein bis in die Fußnoten reichendes Lesevergnügen."
Hanna Walsdorf, Die Musikforschung 65, 2012/4

"Das Buch [bietet] eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Entstehung von FANTASIA bezüglich seiner historischen und musikalischen Hintergründe. Neben der musikalischen Rolle, die die mitwirkenden Komponisten bzw. Dirigenten spielten, blieb Disneys Idee, was FANTASIA eigentlich bewirken sollte, nicht unerwähnt und spitzt sich gegen Ende des Buches zu einem schönen Gesamtbild zusammen. Mit eindeutigem Schwerpunkt auf dem musikwissenschaftlichen Aspekt von FANTASIA bildet Irene Kletschkes Arbeit somit eine wichtige Quelle für weitere Forschungsarbeiten, die im filmhistorischen, animations-, sowie musikwissenschaftlichen Bereich der 1940er Jahre angesiedelt sind."
Anna Parisa Ehsani, Kieler Beiträge zur Filmmusikforschung 8, 2012

"Dieser Band [lädt ein], sich vertiefter auch und gerade mit den oft in ihrem Wahrnehmungsklischee gefangenen Disney-Produktionen auseinanderzusetzen, von denen Fantasia sicherlich eine der herausragensten ist."
Philipp Blum, MEDIENwissenschaft, 2011/4

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